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Gemeindefreizeit 2008 - ein Rückblick von Tina Dano


  • Herbstlaub
  • Einander Begegnen
  • Schwimmen
  • Spielen
  • Essen ohne Abzuspülen
  • Lobpreis
  • Bohnen in der Hosentasche
  • Erzählen
  • Rätseln
  • Gemeinschaft


So würde ich mit wenigen Worten das beschreiben, was ich bei der Freizeit erleben durfte. Für alle, die nicht dabei waren, versuche ich, das etwas auszuführen…

Ohne eine konkrete Vorstellung, was mich in den kommenden Tagen erwarten würde, kam ich am Freitag an und fand es einfach schön, in all die bekannten und weniger bekannten Gesichter zu blicken, in denen eine gewisse Vorfreude lag. Nach dem gemeinsamen Essen und ein paar Spielen starteten wir mit einem Lobpreisabend.

Am Samstag gestalteten Lisa und Daniel einen Vormittag mit dem Thema „Leben im Zentrum“, während Hilde das Thema – leicht abgeändert – den Kindern vermittelte. Konkret ging es bei uns Erwachsenen um die Frage, wie man sich im stressigen Alltag auf Gott ausrichten und mit ihm in Verbindung bleiben kann. Neben einem fundierten Vortrag bekamen wir vielfältige, kreative Anregungen, die wir zum Teil gleich ausprobieren durften. Motivierend war für mich die Erkenntnis, dass geistliche Übungen nicht zwingend ermüdend sein müssen, sondern dass sie durchaus Spaß machen können und sollen.

Faszinierend fand ich z. B., wie man mit einer Hand voll Bohnen eine Haltung der Dankbarkeit entwickeln kann, indem man sie einfach in eine Hosentasche gibt und bei allen positiven Dingen, die einem tagsüber begegnen, eine Bohne mit einem kurzen Dankgebet in die andere Hosentasche steckt. Abends staunt man ganz schön, wie viel Gutes einem geschenkt wurde!

Am Nachmittag war Zeit für Gespräche, eine Wanderung oder ein actionreiches Spiel. Eine spontane Lobpreisstunde leitete das Abendprogramm ein, es folgten eine Bibelmeditation und witzige Spiele, bei denen Teamwork gefragt war. In der „Bar“ konnte man den Abend gesellig ausklingen lassen. Ein Höhepunkt war der Familiengottesdienst am Sonntag, bei dem eine sehr vertraute Atmosphäre herrschte. Es war einfach spürbar, dass man in den vergangenen Tagen zusammengewachsen war.

Ich habe während er Freizeit neue Kontakte knüpfen können, intensive Gespräche geführt, viel Ermutigung und wichtige Impulse für mein Glaubensleben bekommen. Es war eine gesegnete Zeit!