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Kids im Park

Kids im Park

Im Abenteuerland erleben jeden Sonntag Morgen etwa 80 Kinder einen abwechselungsreichen und intensiven Kindergottesdienst. Es kommen jedoch fast ausschließlich die Kinder der Gottesdienstbesucher.
Damit sind wir in guter Gesellschaft. So führen etliche Erlanger Gemeinden seit Jahren erfolgreiche Kinderbibelwochen durch. Die Kinder kommen gerne und zahlreich. In den Kindergottesdienst kommen sie jedoch nicht.

Die Erfahrung zeigt, dass es schwierig ist sonntags morgens die Kinder von Eltern zu erreichen, die nicht freiwillig in Gottesdienste gehen. Die Nachbarskinder oder Freunde von "unseren Kindern", die ausnahmsweise mal ins Abenteuerland mitkommen, sind zwar in der Regel begeistert, kommen aber doch nicht regelmäßig. Die Gründe sind vielfältig: Die Zeit ist ungünstig, sie können nicht alleine kommen, die Eltern möchten am Sonntag ein gemeinsames Frühstück haben, die Kinder nicht fertig machen müssen oder einfach früh aufbrechen, um einen Ausflug zu machen.

Um diese Lücke zu füllen, wollen wir mit "Kids im Park" die Kinder erreichen, die nicht regelmäßig mit Gott in Kontakt kommen. Dabei richten wir uns speziell an:

  • Kinder des 1ten bis 6ten Schuljahres
  • Kinder aus dem Röthelheim-Park

 

Warum ist uns die Arbeit mit "kirchenfernen" Kindern wichtig?

Weil es in keinem anderen Alter so wichtig und prägend ist, was sie über Gott und "die Christen" erfahren. Wer wirklich etwas bewegen will, der muss sich um die Kinder kümmern.

Das durchschnittliche Alter zur Entscheidung für oder gegen den Glauben liegt bei etwa 12 Jahren. Etwa 75% der erwachsenen Christen haben bis zum Alter von 14 Jahren zum Glauben gefunden. Andererseits haben heutzutage die meisten Kinder keinen Kontakt mehr zu praktizierenden Christen und erleben beispielsweise nicht wie andere für sie beten. Dafür sehen sie in der Presse, wie "Fundamentalisten" bzw. "religiöse Fanatiker" (dabei ist es egal, welcher Religion sie anhängen) durch offensive Intoleranz oder gar gewaltsame Unterdrückung auffallen. Wir finden das ist ein sehr verzerrtes Bild.

Wir wollen den Kindern die Grundlagen des unseres Glaubens lebensnah und für ihr Leben relevant vermitteln. Wir möchten mit ihnen Gemeinschaft leben. Wir wollen vermitteln, wie befreiend der Glaube ist. Dabei geht es uns nicht um Regeln, sondern um das eigene Erleben. Sie sollen die Entscheidung auf einer ausgewogenen Basis treffen können.

Was kann man schon bewirken?

Inzwischen kommen regelmäßig zwischen 50 und 60 Kinder zu den Treffen. Sobald wir zum Aufbauen ankommen (60-75 Minuten vorher), sind einige Kinder da und wollen mit dabei sein. Sie freuen sich darüber von einem Mitarbeiter freundlich begrüßt und behandelt zu werden. Sie erleben, dass sie wertvoll sind, dass ein Mitarbeiter sie tatsächlich mag und mit Ihnen scherzt. Sie freuen sich auf das Programm, aber mehr noch über Atmosphäre aus Spannung (schließlich wird hier geschafft) und Freundlichkeit, einfach über das Erleben der Gemeinschaft! Der Gemeinschaft der über 10 Mitarbeiter untereinander, die auf die Kinder überspringt.

Wer trägt das?

"Kids im Park" entspross zwar dem Abenteuerland aus der ELIA-Gemeinde. Dennoch war es uns von Anfang an wichtig, dass wir das nicht als reine ELIA-Aktion durchziehen. Wir wollen keine Grabenkämpfe, keine Konkurrenzen, sondern ein Miteinander und letztlich Mitarbeiter aus mehreren Gemeinden. Es geht uns um die Kinder und nicht darum Nachwuchs für unsere Gemeinde zu werben. Deswegen steht die Aktion unter dem Dach der ökumenischen Initiative "Kirchen im Röthelheim-Park". Wir hoffen, dass im Laufe der Zeit Mitarbeiter aus anderen Gemeinden dazu kommen.

So viele Mitarbeiter?

Die Arbeit erfordert eine unheimliche Kraftanstrengung. Die Mitarbeiter sind abends immer redlich erschöpft. Dennoch ist die Begeisterung der Kinder und die Freude der Kinder über das Erlebte so groß, dass es die Mühe mehr als aufwiegt.
Zum Glück sind die Kleingruppen inzwischen wieder so groß, dass ein paar dringend geteilt werden müssen. Daher suchen wir Mitarbeiter, die bereit sind bei dieser wichtigen Aufgabe mitzumachen.

Am dringendsten fehlt es an Leuten, die eine Kleingruppe leiten können oder als Zweit-Mitarbeiter bei einer Kleingruppe dabei sein können.
Alternativ dazu sind wir für Mitarbeiter dankbar, die die jetzigen Mitarbeiter an anderen Stellen entlasten, sodass von Ihnen einige stärker bei den Kleingruppen einsteigen können. Dass kann die Spielshow am Anfang sein, Theater im Input, Auf- und Abbau, Austeilen der Einladungen, usw.

Wer Interesse hat, der soll sich bitte bei Hilde Breuer oder Thomas Glörfeld melden.

Weitere Informationen, insbesondere zum Ablauf stehen unter www.kids-im-park.de.