ELIA ist eine Gemeinschaft innerhalb der evangelischen Landeskirche. Die Beziehungen zur Evangelisch-lutherischen Kirche haben für uns immer eine wichtige Rolle gespielt. Der spätere Landesbischof Hermann von Loewenich hat 1991 im Gespräch mit einigen der späteren ELIA-Gründern einen entscheidenden Anstoß zur Bildung unserer Gemeinde gegeben. 1993/94 hat der Landeskirchenrat Pfr. Udo Aschoff mit einem halben Dienstauftrag betraut, der die Begleitung der ELIA-Gemeinde einschließt. Im Januar 2001 haben wir mit einer umfassenden Vereinbarung die Partnerschaft zwischen dem evangelisch-lutherischen Dekanatsbezirk Erlangen und ELIA auch offiziell bekräftigt.
Seit April 2010 ist Peter Aschoff als Prädikant von der Evangelischen Kirche offiziell mit der Verwaltung der Sakramente (also Taufen und Abendmahl) beauftragt. Die Einführung übernahm Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche (seine Predigt ist hier nachzuhören).
ELIA-Mitarbeiter arbeiten immer wieder bei verschiedenen kirchlichen Projekten mit, wie z.B. den Kirchentagen. Einige engagieren sich dauerhaft oder gelegentlich in einzelnen Kirchengemeinden.
Für uns sind diese Schritte Ausdruck unserer Herkunft und Wurzeln, von denen wir uns nicht dadurch abschneiden wollten, dass wir aus Ärger oder Enttäuschung über manche Dinge (wer findet in einem so großen Laden schon immer alles toll?) eine neue Freikirche gründen. Sie sind zweitens Ausdruck gewachsener Freundschaften und Beziehungen, die uns wichtig sind. In diesen Begegnungen findet drittens ein gesunder und nicht immer unkritischer Dialog statt, der uns wichtig ist und gut tut. Viertens schließlich gehören viele der Menschen, die wir in Erlangen erreichen möchten, einer der großen Kirchen an. Wir finden, dass die Nachfolge Christi schon genug Zumutungen enthält. Ein Konfessionswechsel oder Kirchenaustritt als Zugangsbedingung für ELIA wäre da völlig verfehlt, finden wir.