Am Samstag, den 19. Mai findet in der Vaterhaus-Gemeinde in Nürnberg ein Seminar über Ehe und Sexualität statt. Der Referent ist Markus Hoffmann – alles weitere steht in diesem Flyer
Auf dem gestrigen Forum haben wir kurz über eine gemeinsame “Spurensuche” gesprochen – unsere Stadt in den verschiedenen Facetten neu zu entdecken und dabei immer auch zu fragen, wo in alldem Gottes Wirken sichtbar werden könnte.
Eine erste Gelegenheit bietet sich ganz kurzfristig morgen nachmittag (Samstag 16.00) zum Thema “Erlangen im Nationalsozialismus”. Die wichtigsten Informationen findet Ihr hier.
Bine Vogel bereitet sich darauf vor, in einigen Monaten wieder nach Peru zu gehen – mit neuem Auftrag und neuer Missionsgesellschaft. Um was es geht, beschreibt sie hier:
Die Quechuas sind die Nachkommen der Inkas und haben wirklich übel unter den Spaniern gelitten. Die Spanier haben ihnen verboten, in ihrer Sprache zu reden, haben ihnen ihre traditionelle Kleidung weggenommen (die jetzigen “Quechuatrachten” sind abgewandelte Trachten aus Spanien), haben ganz bewusst Familenverbände zerschlagen. In den folgenden Jahrhunderten haben die Europäer die Bodenschätze, Kulturgüter und Wälder des Volkes geplündert, mit verheerenden Folgen für Land und Leute. Bis in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts gerieten sie zwischen die Fronten des peruanischen Bürgerkrieges. Sie wurden über 20 Jahre lang von beiden Seiten, ausgeraubt, ermordet (70 000 Tote), vergewaltigt, verschleppt. Auch heute gibt es noch vereinzelte Trupps, die die Bevölkerung immer wieder unterdrücken.
Die Situation der Quechuas charakterisiert eine brachliegende Wirtschaft, entwurzelte Menschen, kaum Hoffnung auf Besserung, miserable Schulbildung,.. sie saufen, kämpfen noch mit den erlittenen Verlusten (in meiner Region haben alle Mütter, Brüder, Opas verloren) und halten sich irgendwie über Wasser. Durch die Orientierungslossigkeit und den Alkoholismus haben wir ein enormes Problem mit Vergewaltigung innerhalb der Großfamilie und Dorfgemeinschaft. Jeder weiß, dass es in so gut wie jeder Famile passiert, aber keiner darf drüber reden. Die Auswirkungen für die Kinder und Frauen und deren Selbstwertgefühl und Lebensfähigkeit sind verheerend.
Hier wollen wir helfend eingreifen. wir wollen uns mit den Organisationen und Institutionen vor Ort (Stadtverwaltung, Hebammen, Schulen, Kirchen, Krankenstationen…) soweit wie möglich vernetzen, Aufklärungsarbeit machen, aber auch Anlaufstelle mit einem Schutzhaus sein und dann in Therapie, aber auch in vielen kleinen Einzellösungen für die Hilfesuchenden Abhilfe schaffen – und wir wollen vermitteln, dass Gott sie liebt, und gute wertschätzende Gedanken für sie hat. Die praktische Hilfe wird bei jedem anders aussehen müssen.
Heute wurde der zweite ELIA-E-Mail-Newsletter verschickt. Der Newsletter informiert zusätzlich zum ProViel und quer gedacht über Aktuelles aus der Gemeinde. Damit sollen wichtige Infos frisch und direkt bei euch im E-Mail-Posteingang landen.
Bisher wurde der Newsletter an alle E-Mail-Adressen geschickt, die auf der Mitgliederliste stehen. Wenn du ihn daher bisher noch nicht bekommen hast, kannst du den ELIA-Newsletter ganz einfach mit einer E-Mail an newsletter@elia-erlangen.de bestellen.
Zwischen Ostern und Pfingsten gehen wir am Kolosserbrief entlang der Frage nach, inwiefern die Auferweckung Jesu über Osterhasen und Schokoladeneier hinaus die Welt verändert hat. Und was das für uns bedeuten könnte.
Einen Einstieg in das Thema bieten die Verse 12-23 aus Kapitel 1, wo von einem Machtwechsel und einem Neuanfang die Rede ist, die beide untrennbar mit dem Tod und der Auferweckung Jesu zu tun haben. Paulus spannt den Horizont hier ganz weit, um zu zeigen, wo wir im Panorama der Erlösung stehen.
Genaueres könnt Ihr hier nachhören und auf dem folgenden PDF in Stichpunkten nachlesen: Auferstanden – und jetzt.pdf
Und als Fragen zum Nachdenken und Gespräch eignen sich:
Auf fast allen Webseiten sieht man inzwischen die Buttons mit “i like”. Das hat den Vorteil, dass man seine Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ auf sehenswerte Dinge aufmerksam machen kann. Leider bewirkt schon das Einbinden dieser Buttons, dass die eigene IP-Adresse – meine digitale Anschrift – an Facebook und Co weiter geleitet wird. Damit können die Firmen sehr schön verfolgen, welche Webseiten ich hintereinander besuche. Das nennt man “Tracking” und wird gerne benutzt, um mir maßgeschneiderte Werbung anzubieten. Diese Art der Überwachung lässt sich jedoch vermeiden.
Um den Vorteil zu bieten, dass Ihr unsere Webseite empfehlen könnt, haben wir eine 2-Klick-Lösung von Heise.de eingebaut. Dazu müsst Ihr erst einmal den Schalter so legen, dass die Facebook-, Twitter- oder Google-Anbindung eingeschaltet wird (und damit einmalig die IP-Adresse weitergegeben wird). Danach könnt Ihr die jeweilige Webseite “liken”. Falls Ihr keine Bedenken wegen des Tracking habt, dann könnt Ihr auch generell Facebook, Twitter oder Google+ freischalten, dann verhalten sich die wie “üblich” (inkl. Tracking). Eine generelle Anleitung mit weiteren Hintergrundinfos findet Ihr hier.
Ein paar Leute haben nachgefragt, ob man die Gedanken vom Samstag, den 14. April in Vierzehnheiigen noch einmal irgendwo nachgören kann. Vorsorglich hatte Joachim alles mitgeschnitten und Dirk hat es online gestellt, hier könnt Ihr also die Audio-Datei im mp3-Format hören.
Und die wichtigsten Stichpunkte habe ich hier nochmal kurz zusammengestellt (pdf): ELIA-Code
Das ist freilich alles nur eine grobe Skizze, kein ausgefeiltes Konzept, und eher die Grundlage für weitere Gespräche und ein gemeinsames Nachdenken, wo unser Weg hinführt. Zum Beispiel im nächsten ELIA-Forum am Donnerstag, den 10. Mai um 20.00 Uhr!
Da hatten wir am Gründonnerstag, als es an den Aufbau ging, noch enttäuscht festgestellt, dass die Tageszeitung unseren Veranstaltungshinweis nicht aufgegriffen hatte, und dass das Wetter nicht annähernd so strahlend ausfallen würde wie in den Jahren zuvor. Immerhin hingen unsere Plakate diesmal unversehrt. Und es stand schon am Mittag jemand vor der Kellertür, der im Videotext Bayern von Gott im Berg gelesen hatte – ein gutes Zeichen?
Tatsächlich strömten dann am Abend und zunehmend am Karfreitag die Leute in den Keller. Wer am Abend kam, hatte es perfekt erwischt: Keine Leere, aber eine wunderschöne Ruhe. Das Team hatte zu diesem Zeitpunkt schon etliche Stunden aufgebaut, Mischa und Arno hatten die Beleuchtung perfektioniert, die Helfer erschienen zuverlässig zu ihren Schichten und sorgten für einen völlig reibungslosen Ablauf. Es gab zwischenzeitlich eine kurze Schlange beim Einlass, die verschwand aber nach einer Weile – länger als 20 Minuten hat kaum jemand anstehen müssen.
Und am Ende kam die große Überraschung: Rund 1.500 Leute waren auf den Spuren Jesu in den 11 Stunden durch den 9 Grad kalten Keller gewandert. Ein Viertel mehr als letztes Jahr!
Ein ganz dickes Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Es war ein ganz besonderer Tag. Hier sind noch ein paar bewegte Bilder:
In der vergangenen Woche hat Nicola Ostermeier ein Radio-Interview auf Bayern 2 gegeben. Sie erzählt dort, wie sie vor 19 Jahren die Arbeit der Kinderhilfe Kakadu kennenlernte, selbst nach Sri Lange reiste und was heute in dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land an Hilfe nötig ist.
Manche kennen die Geschichte ja ansatzweise, hier hört Ihr sie mal ganz ausführlich, dazu könnt Ihr noch Bilder sehen und einen Videoclip: