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Willkommen auf dem Blog der ELIA-Gemeinde: Quer gedacht

29
Feb 2012

Letzten Sonntag hörten wir neben dem wunderbaren Gospelchor auch die zweite Predigt in der aktuellen Predigtreihe zur Bedeutung des Kreuzes. Die Predigreihe ist inspiriert von dem Buch »Transforming Atonement. A Political Theology of the Cross« von Theodore W. Jennings. Die Grundgedanken des Buches, die ich am Anfang der Predigt kurz erwähnt habe, könnt ihr auf Peters Blog nachlesen.

Schwerpunkt der Predigt war die Solidarität Jesu mit den »Sündern«, die ihn ans Kreuz brachte (wobei mit Sündern vor allem die gemeint waren, die von den damaligen religiösen Eliten als Sünder bezeichnet wurden). Von Jesus ausgehend haben wir Paulus betrachtet und seine Aufforderung »Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat« (Römer 15,7), was dann zu ein paar Gedanken führte, was das Thema für uns heute bedeuten kann.

Die Predigt könnt ihr hier nachhören und ein paar Stichworte dazu hier nachlesen.

Zum Weiterdenken biete ich folgende Fragen an, die natürlich gerne ergänzt werden können:

  • Was denkst du zu der Solidarität Jesu mit den Sündern?
  • Siehst du einen Zusammenhang zwischen dieser Solidarität und dem Kreuz?
  • Welche Bedeutung hat für dich das Kreuz?
  • Bei welchen Menschen fällt es dir schwer, sie anzunehmen?
  • Was kannst du tun, um Annahme zu leben?

Da es auf die Predigt viele Reaktionen gab und sie bei manchen Irritationen ausgelöst hat, möchte ich noch auf ein paar Punkte hinweisen:

  • Die Predigt war bewusst einseitig und hat einen eher ungewohnten Aspekt stark betont, was dazu anregen sollte, noch einmal genau auf die biblischen Texte zu schauen und sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Predigten an den nächsten Sonntagen werden andere Aspekte betonen.
  • Ich habe gesagt, dass in den Evangelien nach Begegnungn zwischen Jesus und Sündern fast nie von Veränderungen des Verhaltens der Sünder oder einer Aufforderung dazu berichtet wird (Zachhäus und die Ehebrecherin in Johannes 8 sind hier die Ausnahme). Das bedeutet aber nicht, dass Jesus keine Veränderung wünscht, sie ist nur nicht die zentrale Aussage dieser Texte, in denen es vor allem darum geht, wie Jesus mit den Menschen umgeht. Ich denke auf jeden Fall, dass Jesus möchte, dass sich unser Denken und Verhalten verändert und dass der Heilige Geist dies bewirkt.
  • Im letzten Teil der Predigt wollte ich nicht sagen, dass alle Christen (oder alle in der Gemeinde) »moderne Pharisäer« sind. Das Beschuldigen und Ausgrenzen anderer findet man aber leider immer wieder im Christentum. Und ich denke auch, dass die meisten von uns es von sich selber kennen, dass es uns immer wieder schwer fällt andere anzunehmen und wir uns abgrenzen und sie als Sünder beschuldigen.

Wer noch einmal mit mir über die Predigt sprechen möchte, ist herzlich eingeladen, nächsten Donnerstag (8.3.) nach dem Gebetstreffen noch etwas dazubleiben und zu disktuieren oder direkt um 19:00 Uhr ins ELIA-Büro zu kommen.



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