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Willkommen auf dem Blog der ELIA-Gemeinde: Quer gedacht

14
Apr 2013

DSC09847Es waren zwei außergewöhnliche Tage mit Prof. Paul M. Zulehner, das haben auf die eine oder andere Art fast alle gesagt, die es miterlebt haben. Quer durch alle Altersgruppen. In drei Vorträgen haben wir Stoff zum Nachdenken und vor allem auch -leben bekommen, der womöglich schon für ein weiteres Jahrzehnt (oder auch zwei) reicht.

Hier sind die Mitschnitte der drei Referate: Freitag, Samstag vormittag, Samstag nachmittag. Wer lieber liest als hört, wird hier fündig.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an alle loswerden, die das Ganze praktisch möglich gemacht haben: Technik, Getränke, Auf-/Abbau, Dekoration, Küche, Showeinlagen, Musik, Workshops – und an Daniel fürs Organisieren.



14
Sep 2009

Anlässlich der Kinderfreizeit vergangene Woche wurden Fotos gemacht. Diese hat Hilde am letzten Sonntag präsentiert. Die Bestellung von Bildern ist über den folgenden Bilderservice möglich:

Das Passwort ergibt sich aus dem Musiktitel des Stückes, das im Gottesdienst im Hintergrund der Präsentation gelaufen ist.

Zusätzlich habe ich eine animierte DVD erstellt, die aus zwei, vollständig mit Musik untermalten Filmen (einmal 3 und einmal 30 min). Diese kann bei mir per E-Mail bestellt werden. Bitte die Anzahl mitteilen und ich bringe die Kopien bei einem der nächsten Gottesdienste mit.

Auf der Elia Homepage, im internen Mitgliederbereich, können die Bilder zum Download abgerufen werden.
Die Adresse lautet: http://www.elia-intern.de/intern/bilder/Kinderfreizeit_2009/



05
Mai 2009

Viele von Euch waren in dem Gottesdienst, in dem wir den offiziellen „Startschuss”  für die Spendenaktion „Yalova 20.000+” zur Unterstützung der jungen Gemeinde inxYalovaxgegeben haben. Für diejenigen, die nicht da sein konnten, möchten wir das Wesentliche nochmals kurz zusammenfassen:

Wir sind als ganze Gemeinde von den Christen inxYalovaxum Hilfe gebeten worden, sie bei dem Erwerb eigener Räumlichkeiten zu unterstützen; einem finanziellen Projekt, das sie niemals alleine stemmen könnten. Als Leitungsteam haben wir im engen Gespräch mit dem Gemeindeleiterxdie Argumente sorgsam abgewogen und sind zu dem einstimmigen Entschluss gekommen, dass wir uns als ELIA in der Verantwortung sehen, die junge Gemeinde inxYalovaoin ihrem Bemühen zu unterstützen, ein für sie attraktives Gottesdienst-Gebäude zu erwerben, in das sie ihre muslimischen Freunde und Nachbarn einladen können.

Als Ziel haben wir uns gesetzt, bis zum Herbst mindestens 20.000 € an Spenden zu sammeln und der Gemeinde zu überreichen.

Wir bitten euch daher sehr herzlich: Wir haben in den letzten Monaten viel darüber nachgedacht, wie wir mit unseren anvertrauten Ressourcen gute Haushalter sein können. Wir denken, dies ist eine gute Gelegenheit, die uns Gott als ganze Gemeinde „vor die Füsse gelegt hat” um unseren Wohlstand mit Anderen zu teilen, die weniger haben als wir. Überlegt euch doch bitte, ob ihr euch in den nächsten Monaten nicht mit einem einmaligen Beitrag zusätzlich zu euerer regelmäßigen Unterstützung an dieser finanziellen Hilfe beteiligen könntet. Vielleicht seht ihr trotz der möglicherweise angespannten finanziellen Lage ja doch eine Möglichkeit, an bestimmten Stellen kürzer zu treten und dafür dieser jungen Gemeinde zu helfen, Gottes Liebe und Licht in ihre Stadt zu tragen.

Konkret würden wir euch bitten, euere Unterstützung auf das Konto

Konto 9 004 227,

BLZ 763 500 00

Sparkasse Erlangen

mit dem Vermerk „GemeindehausxYalova”

zu überweisen. Die Angabe eueres Namens und der Adresse wäre hilfreich, damit wir euch eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können und ihr euere Unterstützung 2010 steuerlich geltend machen könnt.

Solltet ihr ganz grundsätzlich Fragen oder Bedenken haben, dann nützt doch einfach die kommenden 2 Gelegenheiten um euch ein genaueres Bild von der Situation und der Notwendigkeit zu machen.

Unser Wunsch und Gebet für uns alle ist, dass wir als Gemeinde dieses Ziel mit einem fröhlichen Herzen erreichen können;

Euer Leitungsteam



09
Feb 2009

Ausgehend von dem fantastischen Theaterstück, das ihr hier (80MB ;-( ) nochmals ansehen könnt, hatten wir uns die Frage gestellt, wieso beide Partner in einer Beziehung früher oder später von ihrem Traumpartner enttäuscht und ernüchtert sind.

“Ich liebe dich” beginnt mit “Ich”, und dieses Ich ist wie ein Filter, der aus allen unseren bisherigen Erfahrungen mit der Liebe, unseren unausgesprochenen und oftmals auch unbewussten Erwartungen und unsere unerfüllten Sehnsüchte besteht. Was wir am Anderen zunächt vor allem lieben, ist unser Bild von ihm. Je näher wir uns kennenlernen, desto mehr merken wir, dass mein Partner sich gar nicht ausschließlich um meine Bedürfnisse dreht, dass diese Person ein Eigenleben führt und  sich nicht für meine Lücken zuständig fühlt, und das führt zu Konflikten.

Wie man mit Konflikten umgeht, hängt sehr von dem Bild von Beziehung und Ehe ab, das man hat. Vier “Bilder” sind häufig:

  • Die passende Hälfte, ½ + ½ = 1: Alleine bin ich unvollständig, es gibt 1 Menschen, der genau zu mir passt, den muss ich suchen. Längerdauernde Konflikte können ein Hinweis darauf sein, dass der Andere doch nicht meine “bessere Hälfte” ist, ich trenne mich und suche von Neuem. Die christliche Variante: Gott hat den einen Menschen für dich vorbereitet, und du wirst ihm eines Tages begegnen.
  • Einsamkeit zu zweit: Wenn man nicht den Mut oder die Energie aufbringt, seinen Partner zu verlassen, resigniert und arrangiert man sich, aber die Aggressionen und Enttäuschungen brechen immer wieder durch.
  • Lieber Schein als Sein:  ein Paar besteht aus genau zwei Hälften, Probleme an den Grenzflächen der beiden Hälften (Reibungen, Konflikte) werden dadurch gelöst, dass man die Probleme für nicht existent erklärt. Die Ehe ist eine konfliktfreie Einheit.
  • Ehe, damit es dem Mann gut geht: Weltweit wohl die häufigste Vorstellung einer Beziehung: Mann und Frau haben unterschiedlichen Wert, und es ist Aufgabe einer Frau, ihrem Mann das Leben angenehm zu machen. Christliche Variante: Gott schuf die Frau als “Gehilfin, die um ihn (=Mann) sei” (Üs M.Luther).

Lest gemeinsam 1.Mo 1,26-28 und 2, 18-25

Einige Erläuterungen:

  • Gott erklärt das Alleinsein für “nicht gut”. Alleine bedeutet hier nicht “einsam”, sondern “für sich genommen”. Da Gott (dreieinig) den Menschen nach seiner Gestalt geschaffen hat, spiegelt ein Mensch ohne Gemeinschaft ihn nicht genügend wider..
  • Vom Mann ist sie genommen: der Gegensatz dazu ist “von der Erde genommen”. Alles, was aus Erde genommen ist, unterliegt einem Herrschaftsverhältnis, einzig die Frau ist wesensidentisch, gleichwertig, “auf Augenhöhe”
  • Eine Hilfe, wie sein Gegenüber: Das hebräische Wort bezeichnet nicht eine Person (im Sinne eines Helfers), sondern (göttliche) Hilfe, wie bsp. in den Psalmen: Du bist meine Hilfe. Gegenüber bedeutet: “das Gegenüberstehende”.
  • Erst nach dem “Sündenfall” sagt  Gott zu Eva: “er aber soll über dich herrschen” (Gen 3,16)

Jesus bezieht sich in allen Diskussionen immer auf die Schöpfungsordnung, nicht auf den Befehl zu herrschen. Dies war für ihn eine “Notstandsverordnung”, von Anfang an war es anders gedacht und in der neuen Schöpfung soll dies wieder so gelebt werden.

Der Auftrag an 2 Partner, einander „Hilfe zu sein, wie ein Gegenüber”, sieht für uns, die wir in einer von Gott entfremdeten Welt leben, anders aus, als er es ohne unsere Entfremdung von Gott wäre. Mein Partner ist als mein Gegenüber die von Gott geschickte Hilfe, weil er früher oder später alle meine Fehlhaltungen ans Licht bringt und ich gezwungen bin, sie anzusehen und vor Gott zu bringen, um heil zu werden. Nicht der Andere ist meine Ergänzung und füllt meine Lücken aus, damit ich ganz 1 werde, sondern er wird zur lebendigen Aufforderung an meiner Seite mich mit Gottes Hilfe diesen Lücken zu stellen, meine Wunden von Gott heilen zu lassen, damit ich ein Ganzes werde. Nicht ½ + ½ = 1, sondern 1+1 = 1.

Da die Inhalte dieses Sonntags sich vor allem für Paare eignen, habe ich die Gesprächsanregungen, die wir im Gottesdienst ausgeteilt haben, noch einmal hier bereitgestellt.

Das Lied nach der Predigt hieß “Eye to Eye” von Amy Grant, den Text samt Übersetzung findet ihr hier

Die gesamte Predigt findet ihr als mp3 hier und das dazugehörige PDF mit den Folien hier



17
Nov 2008

Inhaltlich waren wir in der Predigtreihe bei den Fragen angekommen:

  • Wie soll ich mit der Tatsache umgehen, dass ich viele verschiedene Rollen habe und nicht alles gleichzeitig machen kann? Woran mache ich fest, wo ich Abstriche machen sollte und worin ich mehr hineininvestieren kann?
  • Wenn meine Suche nach der persönlichen Berufung nicht eine fromme Umschreibung für „Selbstverwirklichung“ sein soll, sondern das Bemühen, meinen Beitrag an Gottes Rettungsaktion für diese Welt zu finden, gibt es da ganz grundlegende Unterschiede zwischen Beiden –der Berufung und der Selbstverwirklichung-? Gibt es bestimmte Muster, die mir helfen schon im Ansatz zu sagen: dieser Gedanke trägt vermutlich die Handschrift Gottes oder aber: so wie sich das sich entwickelt, scheint es mein eigenes Manuskript zu sein, nach dem ich lebe.

Lest gemeinsam Lukas 9, 57-62, und überlegt, welche Berührungspunkte der Ruf Jesu in den drei von Lukas überlieferten Gesprächen und euere Berufung haben.

Einige Fragen dazu:

1.Gespräch:

Wie schätzt du dein Verhältnis zu Wohlstand, Konsum und Behaglichkeit ein? Erlebst du sie als eine ernstzunehmende Gefahr für deinen Glauben oder stellen sie kein Problem für dich dar? Könntest du dir ein Leben vorstellen, in dem du zwar Teil unserer Konsumgesellschaft bist, aber versuchst, eine vom Evangelium geprägte „Gegenkultur“ zu leben?

2. Gespräch:

In welchem Rahmen ist deine Berufung zur Zeit für dich denkbar? Wäre dir das Ausleben deiner Berufung wichtiger als soziale Normen und gesellschaftliche Erwartungen? Wie gehst du mit solchen Entscheidungssituationen um, in denen du merkst, dass du nicht alles tun kannst, Prioritäten setzen musst, an einer Stelle Abstriche machen um für Anderes mehr Kraft zu haben? Erzählt euch von eueren Erfahrungen.

3. Gespräch

Berufung bedeutet, dass ich aus meinen Gaben und nicht aus meinen Verletzungen (und damit dem Blick zurück) leben. Sind diese unterschiedlichen Blickwinkel ein Problem für dich? Hast du den Eindruck, dass du nach Skripten lebst, die andere Menschen für dich geschrieben haben?

Wie sieht es mit deinen Zielen aus? Lebst du nach „Vermeidungszielen“ oder „Anstrebezielen“ (Erläuterung s. PDF)?

Kannst du schon jetzt in einigen Sätzen sagen, was die Ziele in deinem Leben sind (im Hinblick auf persönlichem Charakter, Beziehungen, ggf. Familie, Schule, Beruf, soziale und politische Verantwortung usw.)? Wenn nicht, würde dir die Ausarbeitung eines „persönlichen Lebensplans“ („Mission Statement“) helfen, mehr Klarheit über deine Berufung zu bekommen?

Überlegt gemeinsam, ob ihr euch nicht gegenseitig dabei helfen könntet: Nehmt euch vor, dass jeder für sich beginnt, seine Lebensziele schriftlich zu fassen und im Alltag als Entscheidungshilfe zu verwenden. Plant einen Abend in einigen Wochen ein, an dem ihr euch über euere ersten Erfolge und Schwierigkeiten austauscht.

Die Folien zur Predigt findest du hier als PDF, ebenso die “Mission Statements” die an einer der Stationen zu lesen waren.

Der Text und die Übersetzung zu Chris Rice’s „Live means so much“ kann hier heruntergeladen werden, das Lied natürlich nicht, aber du kannst deswegen gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

Euch einen herausfordernden Hauskreis, Michael



24
Jun 2008

Es ging am letzten Sonntag weiter, wieder ein paar Kapitel später, mit unserem Weg durch die Apostelgeschichte. Paulus startet von Antiochia aus auf die erste Reise.

Diesmal steht alles im PDF, auch die Fragen. Das mp3 dürfte in den nächsten Tagen auch online sein, also viele gute Gedanken beim Nachlesen, Nachhören und Nachdenken!Apg 13.key.pdf

Apg 13.key.pdf



10
Mrz 2007

Auf Lebens-Art.com stehen jetzt die Wallpapers für den April-Gottesdienst zum Thema “Naiv ins Netz” am 1.4.2007 um 18 und 20 Uhr im Gemeindehaus am Bohlenplatz bereit.



24
Feb 2007

Auf unserer Seelsorge-Seite wurden nun die Informationen zum neuen Kurs “Aufbruch Leben”, dem Nochfolger von “Living Waters” ergänzt.

In diesem Zusammenhang möchte ich besonders auf den informativen Flyer (PDF) hinweisen.



05
Feb 2007

Auf Lebens-Art.com stehen jetzt die Wallpapers für den März-Gottesdienst zum Thema “Kindersegen” am 4.3.2007 um 17 und 19 Uhr im Gemeindehaus am Bohlenplatz bereit.



07
Jan 2007

Auf Lebens-Art.com stehen jetzt die Wallpapers für den Februar-Gottesdienst am 4.2.2007 um 17 und 19 Uhr im E-Werk bereit.



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