Am Sonntag, den 18. April, haben wir den Regionalbischof Dr. Stefan Ark Nitsche im Gottesdienst zu Gast. Er wird die Predigt halten und mir eine Beauftragung als Prädikant aussprechen, mit der ich dann im kirchlichen Auftrag das Abendmahl halten und (das ist für Prädikanten ungewöhnlich) taufen darf.
Der Schritt ist das Ergebnis zweijähriger Gespräche mit Dekan und Regionabischof, Dekanatsausschuss und Landeskirchenrat (seit dem Weggang von Regina und Martin Rauh). Eigentlich geht es aber in dieser Geschichte nicht um irgendeine einzelne Person, sondern um die Gemeinde – sprich: uns alle. Denn Grundlage und Rahmen für die Beauftragung ist das gute Verhältnis zwischen ELIA und dem Dekanatsbezirk, das wir vor einigen Jahren hier geregelt hatten.
Mit dem Besuch des Regionalbischofs schlagen wir also ein neues Kapitel in dieser für beide Seiten guten Geschichte auf, und das ist durchaus ein Grund, diesen besonderen Gottesdienst mit zu feiern.
Gerade hat uns über den Rundbrief von Feulners die denkbar beste Neuigkeit bezüglich des Gemeindehauses erreicht: “Es kamen so viele Spenden und zinslose Darlehen
zusammen, dass wir jetzt die nötige Summe zusammen haben. Preis dem Herrn und vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!”
Vielen Dank auch von unserer Seite an Jede(n) von euch, der mit Spenden und Darlehen dieses Wunder möglich gemacht hat.
Euer Leitungsteam
Eingefleischte “Berggänger” werden vielleicht schlucken, aber es gab keine überzeugende Alternative für diesen Termin: Am 28. Mai findet das nächste ELIA-Forum statt. Die beiden letzten Male gab es viel zu diskutieren und wir haben das Feedback im erweiterten Leitungsteam gründlich ausgewertet und nachbesprochen.
Dieses Mal gibt es nur einen inhaltlichen Punkt, über den wir – nach einem erfrischenden und entspannenden Einstieg, über den ich hier keine Einzelheiten verraten darf – mit Euch etwas intensiver ins Gespräch kommen wollen, nämlich die zukünftige Gestaltung unserer Hauskreise und Kleingruppen und die “Logik”, nach der dieser wichtige Bereich der Gemeindearbeit funktioniert. Ein paar Gedanken dazu haben wir mit den HauskreisleiterInnen schon bewegt und fanden das Gespräch sehr inspirierend.
Außerdem haben wir einen Wechsel im Vereinsvorstand, den wir kurz erläutern und etwas ausführlicher feiern möchten: Gerhard Thumm hat von Udo Anrich den 1. Vorsitz übernommen.
Alles in allem – viele gute Gründe, das Bier noch einen Tag warten zu lassen!
Viele von Euch waren in dem Gottesdienst, in dem wir den offiziellen „Startschuss” für die Spendenaktion „Yalova 20.000+” zur Unterstützung der jungen Gemeinde inxYalovaxgegeben haben. Für diejenigen, die nicht da sein konnten, möchten wir das Wesentliche nochmals kurz zusammenfassen:
Wir sind als ganze Gemeinde von den Christen inxYalovaxum Hilfe gebeten worden, sie bei dem Erwerb eigener Räumlichkeiten zu unterstützen; einem finanziellen Projekt, das sie niemals alleine stemmen könnten. Als Leitungsteam haben wir im engen Gespräch mit dem Gemeindeleiterxdie Argumente sorgsam abgewogen und sind zu dem einstimmigen Entschluss gekommen, dass wir uns als ELIA in der Verantwortung sehen, die junge Gemeinde inxYalovaoin ihrem Bemühen zu unterstützen, ein für sie attraktives Gottesdienst-Gebäude zu erwerben, in das sie ihre muslimischen Freunde und Nachbarn einladen können.
Als Ziel haben wir uns gesetzt, bis zum Herbst mindestens 20.000 € an Spenden zu sammeln und der Gemeinde zu überreichen.
Wir bitten euch daher sehr herzlich: Wir haben in den letzten Monaten viel darüber nachgedacht, wie wir mit unseren anvertrauten Ressourcen gute Haushalter sein können. Wir denken, dies ist eine gute Gelegenheit, die uns Gott als ganze Gemeinde „vor die Füsse gelegt hat” um unseren Wohlstand mit Anderen zu teilen, die weniger haben als wir. Überlegt euch doch bitte, ob ihr euch in den nächsten Monaten nicht mit einem einmaligen Beitrag zusätzlich zu euerer regelmäßigen Unterstützung an dieser finanziellen Hilfe beteiligen könntet. Vielleicht seht ihr trotz der möglicherweise angespannten finanziellen Lage ja doch eine Möglichkeit, an bestimmten Stellen kürzer zu treten und dafür dieser jungen Gemeinde zu helfen, Gottes Liebe und Licht in ihre Stadt zu tragen.
Konkret würden wir euch bitten, euere Unterstützung auf das Konto
Konto 9 004 227,
BLZ 763 500 00
Sparkasse Erlangen
mit dem Vermerk „GemeindehausxYalova”
zu überweisen. Die Angabe eueres Namens und der Adresse wäre hilfreich, damit wir euch eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können und ihr euere Unterstützung 2010 steuerlich geltend machen könnt.
Solltet ihr ganz grundsätzlich Fragen oder Bedenken haben, dann nützt doch einfach die kommenden 2 Gelegenheiten um euch ein genaueres Bild von der Situation und der Notwendigkeit zu machen.
Unser Wunsch und Gebet für uns alle ist, dass wir als Gemeinde dieses Ziel mit einem fröhlichen Herzen erreichen können;
Euer Leitungsteam
Vor 1 Woche hatten wir euch am Ende des Gottesdienstes gebeten, die herausforderndsten Fragen aufzuschreiben, die euch von Freunden/ Bekannten/ Arbeitskollegen im Hinblick auf euer Christsein entgegengebracht werden. Aus eueren Fragen soll im kommenden Frühjahr eine Predigtreihe über die Grundlagen unseres Glauben unter dem Thema “Wie sag ich’s meinem …” stattfinden.
Im Folgenden findet ihr die Fragen thematisch geordnet. Vielleicht habt ihr ja noch weitere, über die ihr gerne in einem der Gottesdienste nachdenken würdet oder ihr nehmt einen der nächsten Hauskreise her, um weitere “harte Nüsse” für eueren Glauben zu sammeln. Stellt sie doch bitte als Kommentar ein; wir nehmen sie gerne in die Liste mit auf.
Bibel
• Ist die Bibel Menschenwort oder Gotteswort?
• Warum stehen manche Dinge absolut in der Bibel („Wer bittet, dem wird gegeben“), obwohl sie so nicht der Realität entsprechen und warum sollte man dann den Rests überhaupt ernst nehmen?
• Im NT zitierte Beweis-Verheißungen aus dem AT erscheinen mir absolut willkürlich – warum sind sie überhaupt erwähnenswert?
• Ist das AT Wahrheit oder Gleichnis?
• Wie muss ich die Bibel verstehen? Das kann man doch nicht wörtlich nehmen, das haben doch Menschen geschrieben!
• Woher wissen wir, dass die Evangelien stimmen und sich die Jünger nicht alles ausgedacht haben?
• Wie kann man unterscheiden, was in der Bibel symbolisch und was als tatsächlich geschehen zu verstehen ist? (Unterschiedliche Auslegungen in jüdischen und christlichen Richtungen)
Christ werden
• Worin unterscheiden sich Christen und Nicht-Christen?
• Wie kann ich Menschen für Jesus begeistern, die eigentlich „gute Menschen“! sind und Gott eigentlich nicht brauchen?
• Wozu brauche ich Gott; mir geht es gut!
• Warum soll ich Christ werden?
• Christsein finde ich ganz ok, das passt gut zu dir. Mir gibt es wenig, warum sollte ich also Christ werden?
• Auffällig an euch Christen finde ich – wenn überhaupt – eure seltsamen Einstellungen (Fundamentalismus). Habt ihr auch etwas Relevantes zu bieten?
• Du bist doch naiv, wenn du das glaubst.
• Ist eine persönliche, lebendige Beziehung zu/mit Jesus notwendig, um Christ zu sein?
• Wieso lebst du als Christ? Was hat das mit deinem Alltag zu tun?
• Ich war einmal in einem Gottesdienst, wo es um Heilung ging. Macht das euer Gott, dass er euch auf euer Gebet hin gesund macht? Oder ist das nur ein „Werbegag“, auf den manche hereinfallen?
• Ich habe einmal gehört, dass ihr Christen euch für „wiedergeboren“ haltet. An euerem Leben kann ich aber nicht sehen, dass ihr anders seid. Was soll das Ganze also?
Christ sein – Leben als Christ
• Lässt Gott es zu, dass wir einen falschen Weg gehen?
• Wenn ich Entscheidungen treffe: Darf ich auf ein Zeichen hoffen oder muss ich die Option „Schritt im Glauben“ auch einbeziehen
• Woran erkennt man, was Gottes Wille – ganz konkret – für den Einzelnen ist?
• Wie kann man eine lebendige Beziehung zu jemandem haben, den man nicht sieht?
• Was ist eigentlich „Segen“?
• Wie kann ich Tiefpunkte mit Gott überwinden?
• How to bring God into our marriage/partnership/families/jobs; how to bring up our children with god
• Wo kommt der Glaube her? Wie kann man überhaupt glauben?
• Hat Gott einen Plan für mein Leben? Wenn ja, kann ich dann aufhören zu beten oder anders: Ändert Gott diesen Plan nachträglich noch?
Ethik
• Wieso seid ihr gegen Schwule?
• Wieso haltet ihr an so altmodischen Vorstellungen fest, dass man Sex nur in der Ehe haben soll? Das ist doch Kram von Vorgestern!
Evolution
• Wenn ihr Christen so naiv seid und glaubt, dass Gott die Erde in sieben Tagen geschaffen hat (-was entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnis ist-), wieso sollte ich euch in Fragen meines Lebens mehr Kompetenz zutrauen?
• Wenn du anschaust, wie riesig unser Universum ist, dann ist das doch nur ein Wunschtraum, dass sich jemand um uns kümmert. Du musst dich damit abfinden, dass wir hier alleine sind und alleine klarkommen müssen.
Gebet
• Warum soll ich beten?
• Wieso ist Beten reden mit Gott und kein Selbstgespräch?
Gott
• Warum muss ich Gott lieben wie eine Person? Warum reicht es nicht, an ihn zu glauben?
• Wie passt es zusammen, dass Gott einen Person ist und dann doch drei? Wie kann man sich die Dreieinigkeit vorstellen?
• Wie kann ein Wesen so viel Vielfalt erschaffen?
• Wie kann man Gott darstellen, umschreiben, sich vorstellen?
• Woran sehe ich, dass Gott eine Realität ist und keine fromme Theorie?
• Warum hat Gott Adam und Eva nicht davor bewahrt, in Sünde zu geraten?
Heiliger Geist
• Wie kann ich den heiligen Geist erleben?
Jesus
• Wenn Jesus Gott ist, zu wem hat er gebetet?
• Wusste Jesus, dass er Gott ist? Wenn ja, war dann nicht alles nur eine Show und ist mit meinem Leben nicht vergleichbar?
• Was hat der Weihnachtsmann mit Jesus zu tun?
Hölle
• Was habt ihr Christen immer nur mit euerer Hölle? Das ist doch mittelalterlicher Unfug, den ihr schon längst hättet aufgeben müssen. Das kann doch kein vernünftiger Mensch glauben, dass Gott Menschen mit Feuer bestraft.
• Wo soll denn die Hölle sein?
• Was hat Gott davon, wenn er Menschen (die unwissentlich Böses tun) im Nachhinein ewig quält? Diese Vorstellung ist doch krank!
• Wenn Gott Menschen bestraft ohne ihnen vorher eine faire Chance zu geben, dann will ich gar nicht an eueren Gott glauben.
Kreuzestod – Erlösung
• Wenn Jesus für alle gestorben ist – warum reicht das dann nicht? Warum muss man selbst noch etwas dazu tun, um errettet zu werden? Warum muss man es überhaupt wissen – wirkt es sonst nicht?
• Wie funktioniert Erlösung für Menschen, die unwissend aufwachsen (z.B. in nicht-christlichen Ländern?)
• Ich kapier das mit dem Kreuz nicht: Wieso soll ich auf einmal ein anderer Mensch sein, nur weil jemand bestraft wird oder bezahlt oder was ihr sonst noch dafür sagt?
• Liebe kann man auf verschiedenste Art und Weise ausdrücken. Warum musste Jesus als Zeichen für diese Liebe sterben; es hätte doch gelangt, wenn Gott es uns gesagt hätte.
Leiden
• Warum gibt es so viel Leid auf der Welt? Warum lässt Gott Leid zu (> 10xNennung)
• Wie geht es zusammen, dass „denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen und dir passiert etwas Schlimmes (Vergewaltigung)
• Wenn Gott liebend und allmächtig ist, wieso verhindert er dann leid nicht, wenn Christen intensiv darum beten, obwohl er verheißen hat, zu tun was man bittet?
• Warum ist der Papa nicht mehr daheim? (Mann hat Familie verlassen)
• Klimakatastrophe – und Gott?
• Warum geht es den „schlechten, bösen“ Menschen gut (Ungläubigen) während die Gläubigen, Ehrlichen, Guten oft so leiden müssen. Das ist doch ungerecht
• Ein Schöpfer, der so völlig unterschiedliche Lebensvoraussetzungen schafft (z.B. Kind in Afrika und in Europa)
• Wie begleite ich Menschen in Leid und Krankheit, ohne mich zu „verlieren“?
Religionen
• Müssen sich Muslime, Juden und asketische Zen-Mönche bekehren, wenn sie ernsthaft spirituell leben?
• Warum kann ein Mensch nicht ohne Jesus zu Gott kommen? Warum kann er nicht die Ewigkeit erlangen, wenn er Gott doch in der natur erkannt hat und anbetet?
• Kann man denn nicht Moslem, Buddhist oder Hindu sein und trotzdem Jesus nachfolgen, indem man seine Lehre befolgt? Vieles überschneidet sich doch bei den großen Religionen.
Tod – Ewigkeit – Auferstehung
• Mit Kindern über den Tod/Sterben reden
• Wo bin ich in der Zeit bis Jesus wiederkommt und ich schon gestorben bin?
• Was sind Engel?
• Wie soll den die Auferstehung funktionieren? Wenn ihr glaubt, dass alle wieder einen Körper bekommen, dann ist doch die Welt hoffnungslos überbevölkert. Was, bitte schön, soll denn daran so toll sein?
• Die Medizin hat bis heute keine „Seele“ entdeckt. Wieso glaubt ihr, dass die Seele nach dem Tod zu Gott kommt?
• Wieso gibt es ein Fegefeuer und warum muss Gott selbst bei Säuglingen erst zuwarten, bis sie zu ihm kommen können?
Vergebung
• Was ist Vergebung?
• Macht Vergebung „Sinn“ in einer Welt, wo Gewalt das Sagen hat? Bin ich da nicht der Dumme?
Verschiedenes
• Warum predigen viele Gemeinden nur davon, immer nur stark in Jesus zu sein. Ich fühl mich immer unter Duck – als schlechter Christ, weil es mir oft schlecht geht
Wahrheitsanspruch
• Jesus-der einzige Weg zu Gott?
• Zu mir wird manchmal gesagt: „Lasse Jedem seinen Glauben“. Wer sagt dir, dass dein Glaube der richtige ist?
• Warum ist nur dein Gott (als gläubiger Christ) der richtige – es gibt doch einen einzigen für die ganze Welt?
• Wie erkläre ich den Absolutheitsanspruch der christlichen Religion?
• Reicht es nicht, wenn ich ein guter Mensch bin?
• Wie gehen Christen mit Menschen um, die den christlichen Gott nicht in unserem Sinne akzeptieren, sondern andere oder gar kein Bekenntnis haben? Sollen sie uns „leid tun“, bekehren wir sie, wünschen wir ihnen unseren Glauben ..was denken wir von Ihnen?
• Warum müsst ihr so penetrant eueren Wahrheitsanspruch vertreten, wenn der doch so viel Leid über diese Welt gebracht hat (Kreuzzüge, Irland etz.)? Es wäre doch viel wichtiger für das Überleben der Menschheit eine große Religion des Friedens zu schaffen anstatt auf unbeweisbaren Dogmen zu bestehen.
Angesichts der Veränderungen, die in der Gemeinde anstehen, nicht zuletzt auch durch den Weggang von Martin und Regina Rauh und den damit anstehenden Entscheidungen, diskutierten wir am letzten Gemeindeabend folgende Fragen:
Hier eine Sammlung der Diskussionsbeiträge des Abends. Ein kleineres Team will diese Punkte auf ihre Umsetzbarkeit hin prüfen. Wer gerne dabei mitwirken möchte, kann sich an Peter Aschoff wenden.
Informationsfluss/Kommunikation in der Gemeinde
Leitungsstrukturen
Lisa
Am Gemeinde-Abend ging es um das Thema „Geistliches Wachstum“ mit den Fragen
o Wie beschreibe ich geistliches Wachstum?
o Woran sehe ich, dass ich persönlich geistlich wachse?
o Woran sieht man geistliches Wachstum in der Gemeinde?
In Kleingruppenüberlegten wir , wie uns bestimmte Aktivitäten wie z.B. 24-7-Gebet, Zweierschaften, Learning Communities (zeitlich begrenzte Angebote wie Bibelschule), oder Hauskreis zum geistlichen Wachstum verhelfen können.
Hier ein Einblick in die Gespräche der HAUSKREIS-Kleingruppen. Viele Fragen beschäftigten uns, auf die wir nicht immer eine Antwort fanden, – aber vielleicht lohnt es sich, diese im eigenen Hauskreis zu diskutieren:
Inwiefern erlebe ich meinen Hauskreis als Quelle für geistliches Wachstum? Die ganze Spannbreite von Lust und Frust am Hauskreis fand sich in der Gruppe: „Wir erleben gute Gemeinschaft, eine offene Atmosphäre, begleiten uns gegenseitig gerade auch in Krankheitszeiten, wir engagieren uns in „Projekten“ außerhalb und unterstützen uns im Gebet“ bis hin zu „uns fehlt etwas, es entwickelt sich nichts, wir drehen uns nur um uns selber; wir mögen uns, das wars; Wo ist die Leidenschaft für Jesus? Wo findet kritisches Hinterfragen statt?“
Was wünsche ich mir vom Hauskreis?Beispiele: Gegenseitige Ermutigung, persönliche Begegnung, Unterstützung im Alltag, Diskutieren und Hinterfragen von Glaubensthemen, Themen mit Leidenschaft („das habe ich erlebt mit Jesus …“), sich als Hauskreis gemeinsam irgendwo einbringen …
Was kann uns helfen, als Einzelner und als Hauskreis gemeinsam geistlich zu wachsen?
Beispiele:
o Wir können uns als Einzelkämpfer „in der Welt“ im Hauskreis gegenseitig ermutigen und aufbauen.
o Gemeinsame Aktivitäten wie Kaffee- oder Alphakurs-Kochen
o Sich als Hauskreis immer wieder teilen, dann wird`s nicht so langweilig.
Fragen:
o Können wir als Hauskreis ein gemeinsames Ziel entwickeln das über persönliche Auferbauung hinaus geht?
o Können wir den Glauben noch mehr im Alltag verankern oder hindern uns die räumlichen Distanzen oder mangelnde gemeinsame Interessen zwischen den Leuten im HK?
o Gibt es Möglichkeiten, Leute, die uns am Herzen liegen und Jesus noch nicht kennen nicht nur zu Freizeitaktivitäten wie Spieleabend, Grillen etc. einzuladen, sondern sie auch unseren Glauben miterleben zu lassen?
Statt der traditionellen “Freizeit” in einem Tagungszentrum haben wir für dieses Jahr erstmals ein Wochenende vor Ort geplant. Wir senken dabei nicht nur die Kosten und machen es zugänglicher, sondern wir machen den Verlust der gemeinsamen Übernachtung durch andere Akzente wett. So wird etwa der Samstag abend bewusst festlich gestaltet mit einem guten Essen und viel Raum zum Feiern und Zusammensein und wir spekulieren auf den einen oder anderen kreativen Beitrag aus Euren Reihen.
Für eine frische Zufuhr von Inspiration für Herzen und Gedanken sorgt unser Gast Jason Clark. Jason war Investmentbanker in London, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er leitet eine Vineyard-Gemeinde in Sutton im Südwesten von London. Innovative Gemeindearbeit und gründliches Nachdenken über die Bibel gehen für ihn Hand in Hand. Er koordiniert Emergent UK, ein Netzwerk, in dem rund 2.000 Leiter Zukunftsfragen diskutieren, und schreibt gerade an einer theologischen Doktorarbeit in Oxford. Neugierige mit Englischkenntnissen können sich hier schon mal einstimmen.
Wir möchten mit Jason und vor allem auch mit einander an diesem Wochenende über unsere Zukunft nachdenken, uns austauschen und Gott suchen, der uns ja in seine Zukunft führen will. Es geht nicht um neue Theorien, sondern um konkrete Schritte, die wir gemeinsam gehen. Das Wochenende ist also beides: Feiern und Spaß in der Gemeinschaft und ein gemeinsames Fragen nach Gottes Wegen.
Der folgende “Psalm” ist beim letzten Kleingruppenleitertreffen entstanden. Vielleicht inspiriert er Euch, selbst zu dichten:
Herr ich sehne mich nach der Wärme der Sonne,
dass endlich der Frühling kommt
Ich freue mich auf die Farben der Blumen
und das klare Plätschern der Bäche
Selbst die Vögel singen Dir ein Lied,
die gesamte Schöpfung preist dich im Frühlingserwachen
Ich möchte Dich loben, trotz Regen und Kälte,
denn Du bist meine Sonne, meine Wärme, mein Licht
Danke, dass Du – Herr der Schöpfung – jetzt mitten unter uns bist!
Etwas zu spät für die Predigt letzten Sonntag bin ich diese Woche im Wartezimmer einer Ärztin auf das folgende Buch “Einfach die Welt verändern” aufmerksam geworden: “Einfach die Welt verändern.” Der Grundgedanke ist, das Gutes tun nicht schrecklich aufwändig sein muss und sogar Spaß machen darf
Gute Werke sind auch nicht immer spezifisch “fromme Werke”. Hier könnt Ihr weiter lesen und Ideen sammeln:
Wer Englisch kann, kann sich auch hier weiterklicken.