Beim letzten ELIA-Forum haben wir über viele Themen gesprochen, die uns zur Zeit bewegen: Personal, Räume, Ladenkirche etc.. Diese Themen fordern uns dazu heraus, an vielen Punkten intensiv nachzudenken, zu beten und zu diskutieren. Am Ende des Forums hatte jeder die Möglichkeit auf grüne Karten das aufzuschreiben, wo man Hoffnung, Vorschläge oder Ideen hat. Und auf rote Karte, das was verunsichert, ängstig oder weitere Fragen aufwirft.
Da sicherlich einigen auf dem Heimweg oder am nächsten Morgen beim Duschen noch wichtige Gedanken dazu kamen und andere gar nicht beim Forum dabei sein konnten, würden wir uns freuen, wenn ihr eure “virtuellen Karten” mit euren Gedanken per E-Mail an info @ elia-erlangen.de schicken würdet.
Um weiter über die Themen miteinander sprechen zu können, findet dann direkt nach den Ferien am Dienstag, den 4. Juni um 20:00 Uhr das nächste ELIA-Forum statt.
Es war großartig, dass beim letzten Forum so viele dabei waren! Je größer die Beteiligung, desto verlässlicher ist für uns die Rückmeldung, die wir zu den einzelnen Punkten von Euch bekommen, und die ist in solchen Phasen ganz entscheidend:
Am Dienstag, den 14. Mai (20.00 im Gemeindehaus am Bohlenplatz) werden wir den aktuellen Stand erläutern, besonders was die Personalsuche und die Überlegungen zu neuen Räumen angeht. Gemeinsam wollen wir dann überlegen, wie sich diese Weichenstellungen auf das Gemeindeleben in den nächsten Jahren auswirken könnten und was die sinnvollsten Investitionen in die Zukunft sind.
Der für die nächsten Wochen geplante Micha-Kurs “Just People” muss leider ausfallen, da es zu wenige Anmeldungen gab.
Zum dritten Mal bei ELIA: Der Micha-Kurs »Just People?«. Dieser Kurs der Micha-Initaitive Deutschland möchte dazu herausfordern, mit Gott von einer gerechteren Welt zu träumen und globale Nächstenliebe ganz praktisch werden zu lassen.
Die letzten Micha-Kurse, die 2009 und 2012 bei ELIA stattfanden, hat viele Spuren hinterlassen, sowohl im Denken und Handeln der Teilnehmer als auch in der Gemeinde und Stadt mit fairlangen.org, das als Projekt aus dem Kurs entstand.
Der neue Kurs wird teils dienstags teils mittwochs um 20:00 Uhr im Mai und Juni stattfinden. In sechs spannenden und herausfordernden Kurseinheiten wird das Thema Armut und Gerechtigkeit aufgerollt: Den Kern jeder Kurseinheit bildet ein Referat, ergänzt von vielen kreativen und abwechslungsreichen Elementen. Der Kurs stellt Fragen und schafft Raum für Diskussionen und Austausch.
Immer wieder geht es um die Frage, was der Einzelne und die christliche Gemeinde für eine gerechtere Welt tun kann:
Kurseinheit 1: Welt – einfach wegschauen? (Di 7.5.)
Kurseinheit 2: Bibel – einfach überlesen? (Mi 15.5.)
Kurseinheit 3: Mission – einfach predigen? (Mi 22.5.)
Kurseinheit 4: Ich – gerechter leben? (Di 4.6.)
Kurseinheit 5: Gesellschaft – gerechter gestalten? (Di 11.6.)
Kurseinheit 6: Kirche – gerechter nachfolgen? (Di 18.6.)
- jeweils um 20:00 Uhr im Gemeindehaus am Bohlenplatz
Die Frage ist: Sind wir im Sinne des Titels Just People? »nur Menschen«, deren Taten sowieso nichts bringen, oder sind wir Just People?, »gerechte Menschen«, die sich für eine bessere Welt einsetzen?
Einladung zur gemeinsamen Beantwortung dieser Fragen.
Einladung zum Just People? Kurs.
Einladung zur göttlichen Revolution.
Ihr könnt euch als ganzer Hauskreis oder auch einzeln bis zum 3. Mai bei Daniel Hufeisen (daniel.hufeisen@elia-erlangen.de) anmelden. Für den Kurs fällt eine Gebühr von 5€ pro Person an.
Zahlreiche Konflikte unseres gegenwärtigen Lebens haben ihre Wurzeln in unserer familiären Konstellation und gehen auf nicht bearbeitete und versöhnte Verstrickungen im Familiensystem zurück: Erbschaftsstreit, Gewalt, Suizide, Schwangerschaftsabbrüche oder totalitäre Ideologien können über Generationen hin wirken.
Auch die Bibel weiß von dieser Wirkmächtigkeit des Dunklen bis in die dritte oder vierte Generation. Sie weiß aber auch von einem Familiensegen, der noch mächtiger ist und von der befreienden und lösenden Kraft des Gebets und der Sakramente. Lösung von Verstrickungen und Versöhnung ist ein geistliches Geschehen, das Gott schenken kann und will, wenn wir darum bitten.
Dieses Seminar nimmt die Familiensysteme der Teilnehmenden therapeutisch und spirituell in den Blick. Durch Erstellung eines “Genogramms” (Stammbaum) machen wir uns Spannungen und Segen im eigenen Herkunftssystem bewusst. In Kleingruppen besprechen wir diese Konstellationen und suchen nach Verknotungen, die den Fluss des Segens blockieren und nach bereist spürbaren Segensströmen. In einer liturgischen Feier mit Abendmahl bringen wir das vor Gott, was der Lösung bedarf. Material zur Vorbereitung wird vor dem Seminar zugeschickt.
Ort/Zeit: 12. und 13. Juli 2013 im Gemeindehaus am Bohlenplatz
Hier geht’s zur Online-Anmeldung
Referenten: Andreas Ebert, evangelischer Theologe, Autor und Beauftragter der Landeskirche für geistliche Übung und Meditation, München, und Niklas Tartler, systemischer Familientherapeut, Heilpraktiker (Psychotherapie).
Beitrag nach Selbsteinschätzung (etwa 70 bis 110 Euro)
Im Herbst hatten wir im Rahmen der Spurensuche das Vergnügen Dr. Andreas Jakob, den Leiter des Stadtarchivs, zu erleben. Auf anschauliche und nie langweilige Art und Weise hat er über die Geschichte Erlangens referiert.
Ende April besteht die Möglichkeit ihn im Rahmen von zwei vhs-Vorträgen wieder zu hören:
23. April 2013: Erlangen und der Erste Weltkrieg (Teil 3)
Am 1. August 1914 erfolgte die Mobilmachung der beiden in Erlangen stationierten Regimenter und des Landsturms. “Die Wogen der Begeisterung schlugen hoch” und der Erste Weltkrieg begann. Mehr als 400 Studenten der Universität Erlangen und mehr als 600 Erlanger Bürger fielen. Die beiden Regimenter hatten ca. 3000 Tote zu beklagen, dazu kamen 9000 Verwundete. Der letzte Teil der Trilogie versucht anhand von authentischem Material den Einsatz und das Schicksal der hiesigen Militäreinheit im Verlaufe des Krieges aufzuzeigen.
Dienstag, 23. April 2013 – 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Leitung: Dr. Andreas Jakob
Raum/Ort: Lesesaal des Stadtarchivs, Luitpoldstr. 47
Gebühr: Eintritt frei
30. April 2013 Die Hugenottenkirche in Erlangen
- “das eindringlichse Bauwerk reformierter Tradition in Bayern”
Nach der Reformation versuchten die Protestanten, Sakralbauten zu entwickeln, die den besonderen Anforderungen des lutherischen bzw. reformierten Gottesdienstes entsprachen. Die Erlanger Evangelisch-Reformierte Kirche ist nicht nur die erste in Deutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg gegründete und architektonisch bedeutendste “Hugenottenkirche”, sondern ein singuläres Beispiel für den experimentellen Kirchenbau dieser Zeit. Der Vortrag bringt anhand von zahlreichen Bildern neue Forschungsergebnisse und eine Neubewertung des weit über Erlangen hinaus bedeutenden Gebäudes.
Dienstag, 30. April 2013 – 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Leitung: Dr. Andreas Jakob
Raum/Ort: Lesesaal des Stadtarchivs, Luitpoldstr. 47
Gebühr: Eintritt frei
Unter diesem Motto feiern wir vom 12. bis 14. April zwanzig Jahre ELIA. Statt in Nostalgie zu schwelgen haben wir beschlossen, fröhlich nach vorne zu schauen und zu fragen, was Gott im nächsten Jahrzehnt vielleicht vorhat, und dazu nicht einfach unter uns bleiben, sondern Christen in der ganzen Stadt und alle anderen befreundeten Gruppen und Gemeinden einladen. Zukunft geht ja alle an.
Zum Programm gehören ein paar Vorträge von Prof. Paul M. Zulehner aus Wien, Workshops zu vielfältigen Themen (unter anderem mit Tobias Fritsche von der Jugendkirche LUX in Nürnberg, aber auch mit vielen fitten Leuten aus unseren eigenen Reihen), eine Podiumsdikussion und das Konzert mit dem Psalmenprojekt “Ways” – da stecken alte Bekannte dahinter wie Christian Probst und Jonny Pechstein.
Die Online-Anmeldung ist hier erreichbar, und den Flyer könnt Ihr hier herunterladen: x-Change Flyer
Für das Wochenende würden wir gern einen kleinen Videoclip produzieren mit kurzen Geschichten und Aussagen einzelner, was es für euch in den letzten Jahren bedeutet hat, zu ELIA zu gehören, und was Gott in dieser Zeit getan hat. Wer etwas zu erzählen hat – es muss wirklich nicht spektakulär sein – kann sich mit Peter Aschoff kurzschließen.
Morgen am Mittwoch wollen wir den Osternachtsgottesdienst vorbereiten. Gerne kannst du mit dazu kommen!
Wir haben jetzt aber den Ort für das Treffen geändert: Statt im ELIA-Büro treffen wir uns morgen um 20:00 bei Spreiters zu Hause im Rita-Schüssler-Weg 18.
Gestern starteten die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2013. In Erlangen findet dazu ein vielfältiges Programm statt. Die Übersicht habt ihr hier im PDF-Flyer.
Besonders einladen möchten wir zu zwei Aktionen:
Konzert mit “Strom & Wasser feat. The Refugees”
(Ska, Hip-Hop, Reggae, Balkanbeats)
am Donnerstag, 14. März um 20:00 Uhr im E-Werk.
Heinz Ratz und seine Band Strom & Wasser haben sich mit fast 30 Musikern aus aller Welt, die in deutschen Flüchtlingslagern leben und deren Talente beinahe unentdeckt geblieben wären, zusammengeschlossen und ein noch nie dagewesenes Album produziert. Entstanden ist das Projekt im Rahmen von Ratz’s deutschlandweiter 1000-Brücken Tour im Jahr 2011, deren Ziel es war, auf die miserablen Zustände in Flüchtlingsheimen aufmerksam zu machen und somit Brücken zwischen Bürgern, Flüchtlingen und Stadtverwaltungen zu schaffen. Für diese Idee wurde Heinz Ratz 2012 mit der Integrationsmedaille der Bundesregierung ausgezeichnet. Um 14 Uhr wird Heinz Ratz die Erlanger Flüchtlingsunterkunft in der Michael-Vogel-Straße besuchen, um die dort lebenden Flüchtlinge kennenzulernen und zum Konzert einzuladen. Alle zusammen wollen wir dann tanzen auf Ska, Hip-Hop, Reggae und Balkanbeats.
Mehr über Heinz Ratz in der ARD-Mediathek
Wir stehen auf – Laut gegen Nazis
Samstag 16. März 13:00 Uhr Kundgebung auf dem Hugenottenplatz
“Rassismus gegenüber Juden, Roma, Muslimen, Schwarzen und Flüchtlingen ist in der Mitte der Gesellschaft verbreitet. Daher reicht ein NPD-Verbot nicht aus. Menschen aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, dem Sport und der Gesellschaft müssen sich für die Überwindung von Rassismus engagieren. Denn Rassismus ist der Nährboden für Rechtsextremismus.” (Dr. Jürgen Micksch, Interkultureller Rat Deutschland)
Erlangen hat die Internationalen Wochen gegen Rassismus schon bisher beispielhaft unterstützt. Nun engagiert sich die Stadt auch bei “Wir stehen auf!”. Alle SOR-Schulen, die Stadt Erlangen, die bayerischen Ausländer- und Integrationsbeiräte (AGABY) sowie alle weiteren Veranstalter rufen zur Teilnahme an der Kundgebung am Hugenottenplatz auf.
Mit Phantasie und Spaß: WIR STEHEN AUF – LAUT GEGEN NAZIS ! www.wirstehenauf.net
Im Rahmen der Spurensuche wollen wir uns auch mit den sogenannten Sinus-Milieus beschäftigen. Das klingt zwar erstmal etwas abstrakt, ist aber sehr spannend, wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt. So fällt auf, dass in den meisten Gemeinden nur sehr wenige der 10 in Milieus vertreten sind. Daher ist die Frage, welche Milieus es in Erlangen und auch bei ELIA häufig gibt und wie Gemeinde für Menschen aus anderen Milieus aussehen kann.
Dazu habe in der letzten Zeit herausgearbeitet, welche Sinus-Milieus in unserer Stadt wie häufig vertreten sind. Die Ergebnisse davon (und viel weiteres Material) findet ihr auf elia-intern.de unter dem Stichwort ELIA-Spurensuche.
Wer mit darüber nachdenken und beten möchte, wie Gemeinde für und mit Menschen aus den in Erlangen vertretenen Milieus aussehen kann, ist herzlich eingeladen, am Donnerstag, den 7. März um 20:00 Uhr ins Büro zum Spurensuche-Treffen zu kommen.
