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Willkommen auf dem Blog der ELIA-Gemeinde: Quer gedacht

28
Feb 2013

Seit einigen Jahren nutzten wir für die Kalender-Funktion auf der Einstiegsseite unserer ELIA-Homepage einen Kalender um die nächsten Termine anzuzeigen. Das war recht hübsch, weil man dann immer die nächsten Termine sehen konnte. Die Verwaltung war zwar mühsam und begünstigte Fehleingaben, aber er tat seinen Zweck. In letzter Zeit häuften sich die Probleme, weil die Zeitumstellung zu seltsamen Effekten führte. Außerdem war das manuelle Übertragen der Termine in den eigenen elektronischen Kalender mühsam.

Daher nutzen wir nun die Funktionen von Google-Kalender: ELIA-Kalender
Schaut mal rein. Damit kann man entweder einzelne Termine leicht in seinen Google-Kalender übernehmen oder gleich den ganzen ELIA-Kalender ständig anzeigen.


Update: Hinweis für iPhone-Nutzer

Nachdem mich – als bekennenden Apple-Unkundigen – verzweifelte Fragen erreichten, wie man denn am iPhone den freigegebenen Google-Kalender nutzen könne, habe ich mir den iPod von Alexandra ausgeliehen und mich mit dem Apple-Kalender abgemüht. An der unkonfortablen Bedienung bin ich fast verzweifelt, weil der Touch mich nicht einfügen lassen wollte. Außerdem konnte ich in der Eingabezeile nicht ans Ende springen. Daher verstehe ich die frustrierten Nachfragen nun. Es geht leider nicht intuitiv, weil das iPhone am liebsten mit “Accounts” arbeitet. Das ist hier aber nicht nötig.

Leider wird der Google-Kalender von Apple nicht wirklich unterstützt, daher reicht nicht einfach die Suche nach ELIA im Kalender. Stattdessen verlangt Apple nach einer sehr komplizierten Adresse, die ich hier nun einfach weiter gebe. So hat es bei Alexandras iPod geklappt, ohne Google-Konto:

Einstellungen
Mail, Kontaket, Kalender
Account hinzufügen
Andere
Kalenderabo hinzufügen

Dort in das Feld “Server” diesen Link reinkopieren:
https://www.google.com/calendar/ical/74bmqsfg1fh7qrtl5d9hfpaiao%40group.calendar.google.com/public/basic.ics

Ich versuchte es dort aus Teilen einzutippen und bin schier verzweifelt. Daher am besten die ganze Zeile kopieren. Und fertig.

PS: Mit etwas Glück sollte auch einfach der Klick auf den obigen Link funzen. Wenn es so ist, bitte ich um Rückmeldung im Kommentar. Merci…


— technischer Anhang (muss man nicht verstehen) —
Man muss kein Google-Account haben, um den Kalender ansehen zu können. Wenn man aber einen hat, dann wird man vermutlich zur Angabe des Passwortes aufgefordert, falls man die Google-Cookies nicht zuvor löscht.

Der Inhalt wird als iframe eingebunden. Daher wird der Inhalt vom Google-Server an die eigene IP-Adresse geschickt. Wir fanden keine legale Möglichkeit den Inhalt über unsere Server zu leiten, um eine Weitergabe der IP-Adresse an Google zu unterbinden. Da die meisten von uns noch (wechselnde) IPv4-Adressen haben und sich das nur auf die Startseite auswirkt, nicht aber auf Unterseiten, sollte das vergleichsweise unkritisch sein. Falls jemand das problematisch findet oder eine gute Opt-In-Möglichkeit dafür kennt (etwa so wie das bekannte Skript von Heise, dass wir oben für Facebook und Google nutzen), der möge sich bitte melden.



29
Apr 2012

2-Klicks für mehr SicherheitAuf fast allen Webseiten sieht man inzwischen die Buttons mit “i like”. Das hat den Vorteil, dass man seine Freunde in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Google+ auf sehenswerte Dinge aufmerksam machen kann. Leider bewirkt schon das Einbinden dieser Buttons, dass die eigene IP-Adresse – meine digitale Anschrift – an Facebook und Co weiter geleitet wird. Damit können die Firmen sehr schön verfolgen, welche Webseiten ich hintereinander besuche. Das nennt man “Tracking” und wird gerne benutzt, um mir maßgeschneiderte Werbung anzubieten. Diese Art der Überwachung lässt sich jedoch vermeiden.

Um den Vorteil zu bieten, dass Ihr unsere Webseite empfehlen könnt, haben wir eine 2-Klick-Lösung von Heise.de eingebaut. Dazu müsst Ihr erst einmal den Schalter so legen, dass die Facebook-, Twitter- oder Google-Anbindung eingeschaltet wird (und damit einmalig die IP-Adresse weitergegeben wird). Danach könnt Ihr die jeweilige Webseite “liken”. Falls Ihr keine Bedenken wegen des Tracking habt, dann könnt Ihr auch generell Facebook, Twitter oder Google+ freischalten, dann verhalten sich die wie “üblich” (inkl. Tracking). Eine generelle Anleitung mit weiteren Hintergrundinfos findet Ihr hier.



27
Mrz 2010

Am Karfreitag ist es wieder so weit. Ein Team hat bewährte und neue Ideen für die 14 Stationen gesammelt. Um 11.00 öffnet der Keller. Plakate hängen schon in der Stadt:

Danke an Matthew für das Bild!

Hier ist der Flyer zum Weiterschicken: kreuzweg2010flyer



08
Mrz 2010

Das Thema Gemeinschaft stand im Mittelpunkt des letzten ELIA Forums am 24. Februar. Wir starteten mit ein paar spielerischen Fragen in kleinen Runden zum Kennenlernen. Dann betrachteten wir unsere Formulierung aus dem letzten Jahr, wo es hieß: “Die Grundlage unserer Gemeinschaft ist der Glaube an den dreieinigen Gott. In der Dreieinigkeit finden wir drei Personen, die sich in ihrer Verschiedenheit einander unterordnen und hingeben. Diesem Beispiel folgen wir, in der Art wie wir Beziehungen untereinander leben. Als Gemeinschaft und als Einzelne leben wir einen bewussten Rhythmus aus Beten, Feiern und Arbeiten. Jeder bringt sich entsprechend seiner Gaben zum Nutzen aller ein.”

Der erste Schritt war ein grobes Stimmungsbild der Anwesenden. Überwiegend Zustimmung fanden in der Runde die folgenden Aussagen:
• “Die Möglichkeiten und Leute wären da, aber ich nutze sie zu wenig”
• “Wenn wir vom Pferd fallen, dann eher nach der Seite von zu viel Distanz”
• “Es geht um mehr Qualität, nicht um mehr Zeit”

Überwiegend verneint wurde dagegen:
• “Ich fühle mich oft einsam und finde keinen Anschluss”

Deutlich geteilt war die Resonanz zu diesen Sätzen:
• “Ich hätte gar nicht mehr Zeit für Gemeinschaftspflege”
• “Das Gemeinschaftsgefühl ist für mein Empfinden gesund entwickelt”
• “Gemeinschaft kann man nicht organisieren, sie ist eine Frage der Haltung und Initiative jedes/jeder einzelnen”

Eine Gesprächsrunde ging der Frage nach dem gemeinsamen (!) Rhythmus von Beten, Feiern und Arbeiten nach. Dabei wurde schnell deutlich, dass wir etwa die Gottesdienste ganz unterschiedlich einschätzen können: Manche erleben das als “Arbeiten”, nicht jeder empfand es als “Feiern” und interessanterweise hätte auch nicht jeder das Gebet dort als eigenständigen Akzent betrachtet. Ein und dieselbe Veranstaltung bedeutet für die einen vielleicht Feiern, für andere Arbeit. Aber das kennt ja jeder von seiner Geburtstagsfete.

Eine gute Frage war auch die, wo an irgendeinem Punkt die ganze Gemeinde zusammen arbeitet, oder ob sich das auf verschiedene Teams verteilt. So etwas ist sicher in kleineren Gemeinden leichter zu realisieren, aber ein Out-Sonntag (bzw. -wochenende wie im Juli) wäre ja eine Chance.

Ansätze für einen Rhythmus bietet auch das Kirchenjahr: Es gibt die drei großen Feste (Weihnachten – Ostern – Pfingsten) und dann ein halbes Jahr, in das früher die Erntezeit fiel – und damit der Schwerpunkt der Arbeit für die Bauern. Heute ist eher die Biergartenzeit von Mai bis August die Phase, wo man locker lässt, in der aber auch Aktionen wie ein paar Tage 24/7 Gebet gut laufen. Positive Erinnerungen haben auch die Meditationsangebote in der Karwoche und der Seder-Abend vor drei Jahren hinterlassen

Die Diskussion in der Gesprächsgruppe “Gemeinschaft und Gaben“ war von der Spannung zwischen den Polen „Etwas für die Gemeinde tun“ und „Gemeinde als Rückzugs- und Schutzraum“ geprägt. Am Anfang des Gesprächs stand die Frage, ob dieses Einbringen von Gaben (wie es in der Vision steht) tatsächlich ein erstrebenswertes Ziel sein soll, oder ob dadurch nicht zu sehr das Erleben von Gemeinschaft mit dem Erbringen von Leistung gegen gerechnet würde: Nur derjenige, der etwas für die Gemeinde tut, könnte in die Gemeinschaft hineinfinden, allen Anderen bliebe dieser Weg verschlossen. Die Befürchtung kam zum Ausdruck, dass in unserer Gemeinde der Leistungsgedanke zu sehr betont wird und es deswegen nicht verwunderlich sei, wenn man von Vielen hören würde, dass sie nicht in die Gemeinde hineinfänden.

Der Abschnitt vom Einbringen der Gaben wurde von Vielen jedoch anders gehört: Zum Einen als Einladung, dass wir eine Gemeinde sein wollen, in der Jede(r) mit den Begabungen seinen Platz finden kann, und dieser Platz dadurch auch Spass macht, und zum anderen als Ausdruck einer Selbstverständlichkeit, dass Gemeinschaft ab einer bestimmten Größe nur funktionieren und Bestand haben kann, wenn Geben und Nehmen gleich verteilt sind. Wir stellten uns der Frage, ob das Einbringen von Gaben nicht vielmehr „Lust als Last“ sein müsste (weil sich insgeheim jeder danach sehnt, einen Beitrag zu etwas Größerem zu leisten) und überlegten, welche Gründe für Einzelne dagegen sprechen könnten, es zu tun. Genannt wurden unter anderem:

• Sehr hoher Qualitätsmaßstab in der Gemeinde, der in Einzelnen das Gefühl weckt: Ich kann das nicht, ich traue mich nicht.
• Mangel an Wertschätzung durch die Leitung der Gemeinde; für manche würde es einen Unterschied machen, wer ihnen Lob oder Anerkennung zu ihrer Arbeit ausspricht.
• Existierende Gaben würden nicht geschätzt; was zum innerlichen Rückzug führen würde.
• Überlastung durch Familien- und Berufsalltag, der keinen Raum mehr lässt, etwas in die Gemeinde zu investieren.

Der Vorschlag wurde gemacht, ein „Gabenentdeckerteam“ zu gründen, das Einzelne gezielt ermutigen soll, den Transfer ihrer Gaben vom Privaten in die Gemeinde hinein zu vollziehen. An diesem Punkt brach unser Gespräch ab, und wir konnten wieder einmal sehen, wie rasch 25 Minuten vergehen können, wenn man ein angeregtes Gespräch führt.

In einer anderen Runde haben wir darüber nachgedacht, wie wir möglichst gute Beziehungen ermöglichen können. Dabei entstanden viele unterschiedliche Ideen, die wir in der Zeit aber nicht abschließend besprechen konnten. So hatte z.B. jemand die Idee, einen E-Mail-Verteiler für gemeinsame Freizeitaktivitäten zu starten. Ein anderer schlug vor, Namensschilder beim ELIA-Forum und beim Brunch zu nutzen. Oder einen festen Treffpunkt, um nach dem Gottesdienst gemeinsam essen zu gehen, auszumachen.

Etwas länger sprachen wir über die Frage, wie “Neue” besser integriert werden können. Einige aus der Runde berichteten von der Erfahrung, als Gast im Gottesdienst zu sein und danach nicht angesprochen zu werden. Wir waren uns aber einig, dass man dies nicht “von oben” organisieren kann. Vielmehr ermutigten wir uns gegenseitig, mutig zu sein und einfach Leute, die man noch nicht kennt, nach dem Gottesdienst anzusprechen – egal ob diese zum ersten Mal da sind oder ob sie schon lange zu ELIA gehören. Insgesamt wurde in der Runde deutlich, dass man Gemeinschaft durch Strukturen und Programme zwar gut ermöglichen und unterstützen, aber nicht “machen” kann, da ist die Einstellung und das Handeln der vielen Einzelnen entscheidend.

Abschließend ist zu sagen: Es liegen viele Vorschläge und Ideen auf dem Tisch. Das war der einfachere Teil. Vieles hängt nun aber auch davon ab, wer sich welches Anliegen zu eigen macht und sich darum kümmert.



07
Mrz 2010

Heute sprach mich Stefan darauf an, ob man eine neue Gruppe auf unserer Webseite vorstellen könne? Ja, sehr gerne. Dazu bitte im Zweifelsfall eine Mail an das Webteam oder mich schicken. Das geht dann ratz-fatz.Wer mag, der schickt den kompletten Text oder kann es auch gerne selber in unser System einhacken. Die Bedienung ist einfacher als Office.

Bilder sind gerne gesehen, aber kein Muss. Die Abgelichteten müssen allerdings mit der Veröffentlichung im Internet einverstanden sein. Erfahrungsgemäß will das nicht jeder.



03
Feb 2010

Karfreitag kommt mit Riesenschritten näher, und alle, die sich vorstellen können, bei der Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung des Kreuzweges am 2. April mitzuhelfen, sind ganz herzlich einladen zu einem ersten Treffen am Donnerstag, den 4. Februar um 20.00 Uhr im ELIA-Büro.

Im letzten Jahr hatten wir rund 600 Besucher im Henninger-Keller. Wenn das Team groß genug ist, können wir dieses Jahr neben neuen Ideen für Gestaltung und Stationen auch über erweiterte Öffnungszeiten nachdenken, etwa am Karsamstag, um noch mehr Menschen einzuladen, Gott im Berg zu begegnen.



25
Jan 2010

Vom 7. bis zum 14. Februar findet hier in Erlangen wieder die “Marriage Week” statt mit einer Fülle von Veranstaltungen, die vom Tanz- und Kochkurs über Vorträge und Seminare bis zu Gottesdiensten und Segnungsangeboten reichen.

Die Eröffnung mit OB Balleis als Schirmherrn findet am 7. Februar um 19.30 am Bohlenplatz statt. Stefan Rieger präsentiert Gereimtes und Ungereimtes über die Zweisamkeit: gesprochen – gesungen – gewagt, der Abend kostet pro paar 12,- und für Einzelpersonen 8,- Euro.

Die weiteren Termine könnt Ihr auf den Flyern nachlesen, die bei uns ausliegen, oder im Internet unter der lyrischen Adresse www.eheglueck-erlangen.de. Dort sind auch die Rabattaktionen einiger Erlanger Geschäfte aufgelistet. Vor allem die älteren Paare können dabei kräftig sparen.



17
Dez 2009

Es wird ernst – die Zeit drängt und die Situation scheint verfahren. Die dänischen Gastgeber machen keine gute Figur, und nun laufen die politischen Schwergewichte auf. Mehr denn je gilt es zu beten, dass sich Vernunft und Gemeinsinn durchsetzen gegen Einzelinteressen, verbindliche Absprachen gegen schwammige Absichtserklärungen.

Als kleiner Gebetsimpuls ein Stück aus dem zweiten Psalm:

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,

lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!

Dient dem Herrn in Furcht

und küsst ihm mit Beben die Füße



13
Dez 2009

Am 9. Januar beginnt die nächste Runde TribeHouse. Sieben Monate lang geht es jeweils einen Samstag vormittag und Grundthemen von Berufung und Lebensstil mit dem Ziel, dass jede(r) eine klarere Vorstellung davon entwickelt, was Gott mit ihm/ihr vorhat und es mutiger und konsequenter im Alltag leben und umsetzen kann.

Neben Vortragseinheiten und Gesprächsrunden spielen erstmals auch geistliche Übungen regelmäßig eine Rolle. es ist als nicht nur eine belebende Herausforderung für den Kopf, sondern auch für Geist und Herz.

Es wäre schön für die Planung, wenn Ihr Euch bis zum 24.12 anmelden würdet – schriftlich oder per mail an info@elia-erlangen.de Die Kosten betragen 70 € (Ehepaare 100 €, Nichtverdiener/Schüler/Studenten 35 €) -

Den Flyer findet Ihr hier.



06
Dez 2009

Die gute Nachricht gestern war, dass Präsident Obama durch seine Teilnahme am letzten, entscheidenden Tag deutlich macht, wie wichtig es ist, dass dieser Gipfel ein gutes ergebnis für alle bringt.

Lag es an den vielen Gebeten? Immerhin: Mit dieser Ermutigung im Rücken können wir weiter beten. Wie, das verdeutlicht dieser Text von Lord Stern und Ottmar Edenhofer aus der FAZ:

Eine Gruppe von zehn Menschen wandert mit einem begrenzten Wasservorrat durch die Wüste. Zwei Teilnehmer der Expedition haben das Wasser bereits zur Hälfte verbraucht. Über die verbleibende Menge wird nun heftig gestritten. Soll der Rest unter allen gleich verteilt werden? Oder sollen diejenigen alles bekommen, die vorher noch nichts getrunken haben? Diese Verteilungsfragen sind irreführend, weil sie den Kern des Problems verfehlen. Entscheidend ist, wie die Gruppe der Wasserknappheit dauerhaft entrinnen kann. Daher sollten sich die beiden, die sich bereits ausreichend mit Wasser stärken konnten, auf den Weg machen, um eine Oase zu finden.

Es gibt die berechtigte Hoffnung, dass das Expeditionsteam eine Oase finden wird. Und es ist ein Gebot der Fairness, dass das Wasser so verteilt wird, dass von allen der Weg in die Oase gegangen werden kann. Dies muss das Ziel in Kopenhagen sein: die Expedition in die Oase des kohlenstoffarmen Wohlstandes initiieren. Dieser Weg ist ohne Innovation, ohne internationale Zusammenarbeit und ohne einen globalen Kohlenstoffmarkt nicht zu gehen. Aber er wird auch nicht zu gehen sein ohne ein Minimum an Fairness. Nur so können die Verteilungskonflikte entschärft, und nur so kann Kopenhagen ein Erfolg werden.



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