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Willkommen auf dem Blog der ELIA-Gemeinde: Quer gedacht

01
Okt 2012

Warum dreht sich das erste Reden Gottes zu befreiten Israeliten eigentlich um Gebote? Schließen sich Freiheit und Regeln nicht eigentlich aus? In unserer Erfahrung stimmt das durchaus ja zu einem gewissen Teil.

Gottes Bund mit seinem Volk ist ein (gewagter?) Gegenentwurf zu den brutalen Ordnungen der damaligen (und zum Teil auch heutigen) Welt. Er zielt (zumal in seiner erneuerten Form) auf eine innere Veränderung ab und setzt nicht auf äußere Drohungen. Wenn man die Zehn Gebote verstehen will, muss man hier anfangen.

Zum Mithören gibt’s das Ganze hier, wer die Stichpunkte mitlesen möchte, findet sie hier.

Eine gute Frage zum Weiterdenken und Gespräch:

  • Sehen wir Gott eher als den Garanten unserer Freiheit oder als jemanden, der sie einschränkt?
  • Wie wirkt sich das jeweils praktisch aus?
  • Wo kommen die Vorstellungen vom Polizisten-Gott her?
  • Wie kann man sie wieder loswerden?


24
Jul 2012

Bisher hatte es ja so scheinen können, als würde alle Begegnung mit Gott im Stillen Kämmerlein oder mit der Bibel auf dem Tisch stattfinden. Dass Gott uns aber (in aller Regel zumindest) nicht zu Einsiedlern gemacht hat, hat Ulla Thumm am vergangenen Sonntag betont.

Beziehungen können freilich auch einmal schwierig sein (der/die Andere ist manchmal ziemlich anders als ich, oder als ich ihn/sie gerne hätte…), aber selbst auf den Schwierigkeiten liegt noch Gottes Verheißung, dass sie uns weiterbringen.

Noch viel mehr bringt es uns weiter, wenn wir mit anderen Erfahrungen austauschen und einander trösten und ermutigen in unseren Wachstumsprozessen, indem wir einander die Augen dafür öffnen, wo Gott überall am Wirken ist. Das schöne daran ist, dass das Neue Testament hier immer von Gegenseitigkeit redet – daher war ja auch der Gedanke des “Selbstversorgers” am Anfang dieser Reihe gestanden: Jeder kann etwas beitragen!

Die wichtigsten Gedanken und Fragen zur Weiterdenken findet Ihr in diesem PDF:
Fruchtbarer Glaube -Beziehungen.key



16
Jul 2012

Unsere Reihe geht weiter: zum Gebet tritt die Beschäftigung mit Gottes Weisung, wie Psalm 1 die Schrift nennt. Auch das ist ein Element fruchtbaren geistlichen Lebens, dass wir Gottes Gegenwart in seinem geschriebenen Wort entdecken. Welche Rolle das für Israel gespielt hat, hat die Predigt zu Psalm 1 beleuchtet, wo die Schriftmeditation eine wichtige Rolle spielt.

Gott ist im Wort der Schrift anders gegenwärtig als im Gebet und der Stille. Juden hatten die Gewohnheit, die biblischen Texte murmelnd zu lesen. Der Vorteil ist, dass man nicht mit einem Auge schon schneller liest als mit dem anderen.

Vielen Christen heute fehlt beim Bibellesen der Zusammenhang. Wenn man das, was man liest, nicht mehr richtig einordnen kann in seinen Zusammenhang, dann werden die Verse aus den Losungen zu einer Art Glückskeks-Variante des Christentums und man versucht (meist vergeblich), eine Art Tagesorakel aus den Bibelschnipseln zu konstruieren. Also ist es ratsam, längere Textpassagen zu lesen: Geschichten, Briefe und viele andere Textarten verstehen wir nur, indem wir sie fortlaufend lesen.

Orientieren könnt ihr Euch

  • an den täglichen Lesungen zum Kirchenjahr,
  • Bibeltexte für jeden Tag und eine knappe, aber gute meditative Hinführung findet Ihr (auf Deutsch!) auch bei Sacred Space,
  • verbunden mit den von der ELIA-Freizeit her bekannten Tagzeitengebeten findet Ihr Lesungen (derzeit nur Englisch) auch auf der Seite der Northumbria Community.
  • viele haben gute Erfahrungen gemacht, wenn sie die Bibel nach dem Vorbild der Lectio Divina lesen (nicht abschrecken lassen vom lateinischen Namen – es ist ganz einfach, und sehr nahe an Psalm 1). Auch hier geht es darum, mit dem Herzen zu hören.

Freilich kann man die Bibel auch regelrecht studieren, also analytisch lesen und systematisch über die Zusammenhänge innerhalb biblischer Texte oder mit unserer Zeit nachdenken. Eine solche Art von Bibelarbeit hat ihren Wert, aber hier steht das Wissen und Verstehen im Vordergrund und die Gegenwart Gottes tritt zurück; es wird manchmal sogar anstrengend.

  • Deswegen sind auch kommentierte Bibelausgaben an dieser Stelle mit Vorsicht zu gebrauchen – der Kommentar kann einem den Zugang nicht nur öffnen, sondern auch verstellen, oder eben auf das kognitive Erfassen reduzieren.
  • In Gruppen lässt sich die Bibel, wenn man das gerade nicht so “akademisch” machen will, sehr gut mit der Methode des Bibel Teilen lesen.
  • Andere kreative Einfälle für Gruppen findet Ihr bei der Aktion Liest du mich? des CVJM.

 



10
Jul 2012

Im zweiten Teil unserer Reihe über Fruchtbaren Glauben ging es um das Gebet (hier der Mitschnitt). Jesus beschreibt in Matthäus 6, wie das Gebet unsere Haltung im Alltag prägen kann, wenn wir mit der richtigen Haltung beten: Indem wir Gott Raum geben, uns selbst mit unseren Erwartungen, Bedürfnissen und Ansprüchen zurücknehmen und nicht das “Ich”, sondern das “Du” in den Mittelpunkt stellen.

Wie jemand dabei betet – freies Gebet, Stundengebete, kontemplatives Beten – kann jeder selbst entscheiden. Vielleicht nicht nur nach Laune und Geschmack, sondern auch mit der Frage, was in der derzeitigen Lebensphase am meisten weiterhilft. Und man sollte die Form auch nicht ständig wechseln, unser innerer Mensch entwickelt sich ja eher gemächlich.

Die Grundhaltung der Offenheit und (mit Ausnahme des Vorsatzes, für Gott da zu sein) Absichtslosigkeit, die das Beten nicht als ein Mittel zum Zweck versteht, sondern die Gemeinschaft mit ihm als Selbstzweck praktiziert, lässt sich unterschiedlich verwirklichen. Ein gewisses Moment der Stille und des Lauschend sollte aber immer dabei sein. Wir müssen Gott schließlich nicht “zutexten”.

Wenn Ihr das Thema mit anderen besprechen und vertiefen wollt, könnt Ihr Euch an den folgenden Fragen orientieren:

  • Wie zufrieden seid Ihr mit Eurem Gebetsleben?
  • Was war die beste Erfahrung der letzten Wochen, was die frustrierendste?
  • Was motiviert dich zu beten?
  • Was ist die beste Zeit und der beste Ort?
  • Wie leicht oder schwer fällt es euch, bestimmte Erwartungen an eine “gute Gebetszeit” loszulassen?
  • Wo begegnet ihr Hindernissen wie Groll, Sorgen oder Ängsten, und wie reagiert Ihr darauf?

Und wer die Texte und Stichpunkte noch einmal nachlesen möchte, wir hier fündig: FruchtbarGlauben(2)



03
Jul 2012

Im Juli wird uns die Fragestellung begleiten, wie wir unser geistliches Leben so frisch halten können, dass wir nicht nur überleben, sondern wachsen und noch etwas “übrig haben”, um es anderen weiterzugeben.

Die Voraussetzungen sind gut: So ziemlich jeder kann ganz praktisch für sich sorgen. Wir kleiden uns passabel und haben die Körperpflege im Griff, wir erscheinen pünktlich zur Arbeit und werden sogar mit Herausforderungen wie Kindergeldanträgen und Steuererklärungen fertig. Die meisten haben gelernt, das Handy immer einmal auszuschalten, rechtzeitig schlafen zu gehen und andere gesunde Gewohnheiten zu entwickeln.

Im geistlichen Leben geht es um ganz ähnliche Dinge: Uns bewusst Zeit zu nehmen für die Begegnung mit Gott, um den nicht nur unsere private Welt sich dreht, den Hunger und Durst nicht nur zu stillen, sondern in der Art wach zu halten, dass er uns immer wieder zur Quelle des Lebens führt, nicht unterzugehen im Lärm und Getümmel des Alltags, sondern immer wieder den Abstand zu den vielen Dingen zu finden und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.

Ab und zu stolpern wir in diesem Bemühen über die Denkmuster der Konsumgesellschaft, über unreife Vorstellungen vom geistlichen Leben oder auch nur über die eigene Trägheit. Die Predigt vom vergangenen Sonntag greift Gedanken des Paulus auf, um die Frage nach gesundem Wachstum zu beleuchten, und was das mit unserer “Ernährung” zu tun hat. Im Glauben erwachsen zu werden, bedeutet, dass wir “Selbstversorger” werden. Nicht um uns dann aus der Gemeinschaft mit anderen zurückzuziehen, sondern um noch tiefer in Beziehungen zu anderen einzutauchen und dort – als “Salz” und “Licht” – Segensspuren zu hinterlassen.

Wenn Ihr das Thema in der Kleingruppe bearbeitet, dann stellt Euch folgende Fragen:

  • Woran kann ich erkennen, ob ich im Glauben wachse?
  • Wie erlebe ich die Beziehung zu Gott in letzter Zeit und was wünsche ich mir?
  • Welche Möglichkeiten der Gestaltung kenne und nutze ich?
  • Was würde ich gern einmal ausprobieren?

Das PDF zur Predigt steht hier, wenn Ihr mitlesen oder nachlesen wollt: Raum zum Wachsen



24
Jun 2012

In der heutigen Predigt ging es um die viel verwendeten Begriffe „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“. Was meint Jesus damit und wie können wir das heute leben?

Die Predigt könnt ihr wie gewohnt im Podcast nach hören (danke an Dirk fürs schnelle Hochladen!) und hier die Präsentation (die hauptsächlich aus Fotos besteht) anschauen.

Ein zentraler Begriff in der Predigt ist „Kontrastgesellschaft”. Dazu noch einmal das Zitat des katholischen Theologen Gerhard Lohfink, der übrigens in einer spannenden Gemeinschaft lebt:

„Gemeint ist vielmehr einzig und allein Kontrast für die anderen und um der anderen willen, also jene Kontrastfunktion, die unüberbietbar ausgesprochen ist in den Bildern vom ‚Salz der Erde’, vom ‚Licht der Welt’ und von der ‚Stadt auf dem Berg’ (Mt 5,13f). Gerade weil die Kirche nicht für sich selbst, sondern ganz und ausschließlich für die Welt da ist, darf sie nicht zur Welt werden, sondern muß ihr eigenes Gesicht behalten. Falls sie ihre Konturen verliert, ihr Licht auslöscht und ihr Salz schal werden läßt, kann sie die übrige Gesellschaft nicht mehr verändern. Dann hilft keine missionarische Aktivität mehr; dann hilft kein noch so betriebsames gesellschaftliches Engagement nach außen hin mehr.“

(Gerhard Lohfink, Wie hat Jesus Gemeinde gewollt, 169)

In euren Kleingruppen oder auch alleine könnt ihr gerne über folgende Fragen weiter nachdenken:

  • Wo siehst du, dass wir Salz und Licht für die Menschen um uns herum sind?
  • Wie und wo könnten wir noch mehr zu einer Kontrastgesellschaft für die anderen werden?


21
Mai 2012

Nachdem Paulus in den ersten beiden Kapiteln erklärt hat, wie die Auferstehung Jesu die Perspektive verändert hat, in der Christen die Welt sehen (und damit auch die Machtverhältnisse innerhalb der Welt), beschreibt er im dritten Kapitel nun, wie ein Lebensstil aussieht, der diese veränderten Machtverhältnisse ernst nimmt und widerspiegelt.

es geht hier also ganz und gar nicht ums “brav sein”, damit Gott nicht wütend wird, sondern darum, unangepasst zu leben und aus dem Trott des “Alten” auszubrechen, das mehr Tod als Leben hervorbringt. Unsere Beziehungen zu einander, zu uns selbst und zu Gott werden von Kräften wie Gier und Gewalt zersetzt. Ging es den Römern auf Kosten anderer um Brot und (blutige) Spiele, so werden wir heute (nicht nur von der Werbung) von klein auf darauf getrimmt, dem Wohlstand und der Sicherheit alle möglichen Opfer zu bringen.

In der “alten” Welt werden Menschen zum Objekt gemacht und ausgenutzt oder ausgebeutet – und manchmal scheint jedes Mittel dazu recht zu sein. Paulus setzt dem eine ganze Reihe von anderen Tugenden entgegen wie Barmherzigkeit, Demut und Geduld.

Einzelheiten könnt Ihr hier nachhören und -lesen: Auferstanden – und jetzt?(4)

Fragen zum Weiterdenken und zum Gespräch in der Kleingruppen könnten zum Beispiel sein:

  • Wo begegne ich im Alltag diesen Kräften von Gier und Aggression?
  • Welche Rolle spielt Gott konkret, wenn es um die Erfüllung meiner Bedürfnisse geht?
  • Wo lasse ich mich bestechen oder einschüchtern?
  • Wie können wir miteinander eine Kultur der Barmherzigkeit, Demut und Geduld einüben?


21
Apr 2012

Ein paar Leute haben nachgefragt, ob man die Gedanken vom Samstag, den 14. April in Vierzehnheiigen noch einmal irgendwo nachgören kann. Vorsorglich hatte Joachim alles mitgeschnitten und Dirk hat es online gestellt, hier könnt Ihr also die Audio-Datei im mp3-Format hören.

Und die wichtigsten Stichpunkte habe ich hier nochmal kurz zusammengestellt (pdf): ELIA-Code

Das ist freilich alles nur eine grobe Skizze, kein ausgefeiltes Konzept, und eher die Grundlage für weitere Gespräche und ein gemeinsames Nachdenken, wo unser Weg hinführt. Zum Beispiel im nächsten ELIA-Forum am Donnerstag, den 10. Mai um 20.00 Uhr!



15
Mrz 2012

Von Anfang an wird Jesus in den Evangelien nicht nur als der Messias der Juden dargestellt, sondern auch als der Menschensohn, der über den engen Rahmen Israels hinauswächst. Das beginnt schon mit dem Erscheinen der “Weisen” bei seiner Geburt, und es setzt sich fort in dem Tumult, den seine erste Predigt in Nazareth auslöst.

Und dem kurzen, scheinbar herben Disput mit der syrophönizischen Frau über Heiden, Hunde und Brotkrümel erweitert sich Jesu Verständnis seiner eigenen Sendung: Sie bleibt keine “Ausnahme”.

Schließlich stirbt Jesus auch noch als der Menschensohn, der von den eigenen Leuten verstoßen und “den Heiden ausgeliefert” wird (Markus 10,31). Und so kommt das Evangelium endgültig zu den Heiden und wird dort auch als erstes verstanden: Von einem Zenturio der Wachmannschaft.

Paulus zieht in Kolosser 3 daraus die Konsequenz, dass weder starre und hierarchische Geschlechterrollen noch soziale Schichten oder nationale Grenzen in der Gemeinde Geltung haben können: Weder die zwischen Juden und Heiden noch die zwischen Griechen und Skythen. Ein wichtiger Schritt zu dem multikulturellen Christentum, das im Vielvölkergemisch der antiken Großstädte so erfolgreich Fuß fasste.

Für uns heute stellt sich dann zum Beispiel die Frage, wie Gemeinden in einer Stadt aussehen müssten, deren Bürger zu einem Drittel (!) Migrationshintergrund haben. Wer sich das Ganze etwas ausführlicher anhören möchte, kann hier in den ELIA-Podcast klicken. Wer die wichtigsten Gedanken mit- oder nachlesen möchte, findet sie hier.



29
Feb 2012

Letzten Sonntag hörten wir neben dem wunderbaren Gospelchor auch die zweite Predigt in der aktuellen Predigtreihe zur Bedeutung des Kreuzes. Die Predigreihe ist inspiriert von dem Buch »Transforming Atonement. A Political Theology of the Cross« von Theodore W. Jennings. Die Grundgedanken des Buches, die ich am Anfang der Predigt kurz erwähnt habe, könnt ihr auf Peters Blog nachlesen.

Schwerpunkt der Predigt war die Solidarität Jesu mit den »Sündern«, die ihn ans Kreuz brachte (wobei mit Sündern vor allem die gemeint waren, die von den damaligen religiösen Eliten als Sünder bezeichnet wurden). Von Jesus ausgehend haben wir Paulus betrachtet und seine Aufforderung »Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat« (Römer 15,7), was dann zu ein paar Gedanken führte, was das Thema für uns heute bedeuten kann.

Die Predigt könnt ihr hier nachhören und ein paar Stichworte dazu hier nachlesen.

Zum Weiterdenken biete ich folgende Fragen an, die natürlich gerne ergänzt werden können:

  • Was denkst du zu der Solidarität Jesu mit den Sündern?
  • Siehst du einen Zusammenhang zwischen dieser Solidarität und dem Kreuz?
  • Welche Bedeutung hat für dich das Kreuz?
  • Bei welchen Menschen fällt es dir schwer, sie anzunehmen?
  • Was kannst du tun, um Annahme zu leben?

Da es auf die Predigt viele Reaktionen gab und sie bei manchen Irritationen ausgelöst hat, möchte ich noch auf ein paar Punkte hinweisen:

  • Die Predigt war bewusst einseitig und hat einen eher ungewohnten Aspekt stark betont, was dazu anregen sollte, noch einmal genau auf die biblischen Texte zu schauen und sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Predigten an den nächsten Sonntagen werden andere Aspekte betonen.
  • Ich habe gesagt, dass in den Evangelien nach Begegnungn zwischen Jesus und Sündern fast nie von Veränderungen des Verhaltens der Sünder oder einer Aufforderung dazu berichtet wird (Zachhäus und die Ehebrecherin in Johannes 8 sind hier die Ausnahme). Das bedeutet aber nicht, dass Jesus keine Veränderung wünscht, sie ist nur nicht die zentrale Aussage dieser Texte, in denen es vor allem darum geht, wie Jesus mit den Menschen umgeht. Ich denke auf jeden Fall, dass Jesus möchte, dass sich unser Denken und Verhalten verändert und dass der Heilige Geist dies bewirkt.
  • Im letzten Teil der Predigt wollte ich nicht sagen, dass alle Christen (oder alle in der Gemeinde) »moderne Pharisäer« sind. Das Beschuldigen und Ausgrenzen anderer findet man aber leider immer wieder im Christentum. Und ich denke auch, dass die meisten von uns es von sich selber kennen, dass es uns immer wieder schwer fällt andere anzunehmen und wir uns abgrenzen und sie als Sünder beschuldigen.

Wer noch einmal mit mir über die Predigt sprechen möchte, ist herzlich eingeladen, nächsten Donnerstag (8.3.) nach dem Gebetstreffen noch etwas dazubleiben und zu disktuieren oder direkt um 19:00 Uhr ins ELIA-Büro zu kommen.



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