Manche spüren es deutlich, andere merken es nach und nach: Die Lebensmitte – um die 40 und (grob gesagt) das Jahrzehnt danach – stellt uns vor neue Aufgaben. Etwas ist anders, aber manchmal ist das sehr schwer zu fassen und zu benennen. Sehnsüchte und Hoffnungen, aber auch Zweifel oder Ängste melden sich deutlicher als zuvor.
Wir möchten uns für diese Themen ein Jahr Zeit nehmen und so etwas wie “Weggefährten” werden. Der AK ist also kein “Kurs” und kein Therapiekonzept. Wir sind alle “Experten”, Leute mit Erfahrung, und über die tauschen wir uns aus. Wir treffen uns dazu 14-tägig, außer in den Ferien, aller Voraussicht nach immer Mittwochs.
Zum sicheren Rahmen gehört unter anderem: die Teilnahme ist verbindlich (d.h. wenn jemand verhindert ist, meldet er sich auch ab) und die Runde ist vertraulich. Die Gruppengröße ist begrenzt, daher ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Der gemeinsame Weg setzt voraus, dass sich alle aktiv beteiligen.
Es gibt ein paar einfache geistliche Übungen und hin und wieder einen kurzen inhaltlichen Impuls, der Schwerpunkt liegt auf dem persönlichen Gespräch und dem Erfahrungsaustausch.Wer möchte, kann sich das kleine Buch “Lebensmitte als geistliche Aufgabe” von Anselm Grün oder “Falling Upward” von Richard Rohr zur Einstimmung oder auch begleitend lesen.
Reiner Dörr & Peter Aschoff
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