Der Umweltbeauftragte der Württembergischen Landeskirche nennt die folgenden Gebetsanliegen:
1.) Die dramatische Dimension des Klimawandels erkennen, wahrnehmen und akzeptieren (immer noch gibt es Interessengruppen, manche sogar religiös motiviert, die den Klimawandeln negieren und allein auf Sonnenaktivitäten zurückführen).
2.) Es geht darum, eine Bereitschaft für Veränderungen zu entwickeln, persönlich, für unsere Wirtschaft, für unser Land, vielleicht am ehesten mit dem Satz: Herr verändere du die Welt und beginne mit mir. Es geht um ein Leben in Bescheidenheit.
3.) Die Industrieländer haben bislang die Atmosphäre überlastet. Es braucht deshalb für die Länder des Südens einen fairen Ausgleich und dafür muss Wissen transferiert werden ebenso wie Geld. Die Bereitschaft dazu muss wachsen.
4.) Es braucht Kreativität, um neue Wege einzuschlagen, technisch, organisatorisch und finanziell. Es braucht Mut, sich in den Dienst der großen Sache Klimaschutz zu stellen und nicht eigennützige Ziele zu verfolgen.
5.) Der Dank für Gottes anvertraute Gaben und Güter soll an erster Stelle stehen. Aus dem Dank heraus können wir sorgsam mit dem anvertrauten Gut umgehen und mit alles Kraft helfen, seine Welt zu erhalten.
6.) Gottes Wille soll im Himmel und auch auf der Erde geschehen und auch für diese Erde. Es ist der Wille des Vaters im Himmel, dass seine Geschöpfe leben können und dass seine Erde nicht zerstört werde.
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Pingback von ein Augenblick im Advent #07 « einAugenblick.de — 8. Dezember 2009 @ 01:00