“fairkleiden” – der Infotag zum fairen Handel in Erlangen letzten Donnerstag war ein voller Erfolg. Der Höhepunkt des gut organisierten Tags war die große Modenschau mit Recycling-Kleidung von kolibri. Aber auch die zahlreichen Info- und Aktionsstände kamen gut bei den Besuchern an.
Auch die Erlanger Nachrichten berichteten über fairkleiden und weisen dabei auch auf fairlangen.org hin. Den Artikel kann man hier nachlesen.
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Ich bin ein guter Christ und auch dafür, daß man seinen nächsten hilft, wo es nur geht. Das Wiederverwenden getragener Kleidung und Ideen aus alten Dinge neue zu machen sind sicher ein guter Schritt zur Hilfe für Leute die es nötig haben.
Aber es ist nicht wahr, daß Handel allgemein unfair ist. Damit ein Arbeiter in Brasilien genauso viel verdient wie hier, muß die Wirtschaft dort insgesamt genausoviel Werte erzeugen wie hier. Es nutzt nichts, einfach mehr Geld zu geben, sonst ist das Geld hier bald auch nichts mehr wert. Das heißt, auch wenn ein Arbeiter effektiv in Brasilien weniger an Werten verdient für seine Arbeit, die irgendwann hier Leuten zu gute kommt (z.B. Bananen – Ernte in Brasilien und Verkauf in Deutschland), hat der Handel diesem Menschen nichts genommen, sondern im Gegenteil, ihm einen für dortige Verhältnisse gut bezahlten Arbeitsplatz gegeben. Wirtschafts – Gesetze verlangen, daß der nicht mehr verdient, oder wenn, dann ist das eine Ausnahme und ein Geschenk, daß nur an wenige gegeben werden kann. Es ist gut zu schenken. Aber um generell dort gleiches Lohnniveau wie hier zu gewähren. muß die Wirtschaft dort insgesamt gleich produktiv sein wie hier. Würde man konsequent einfach mehr Geld zahlen, dann wäre das Geld dort ganz entwertet oder auch hier nichts mehr wert, denn die Werte die der Arbeiter dort damit kaufen könnte, sind schlicht und einfach nicht vorhanden. Diese reichen nicht in gleicher Menge für alle auf der Erde, weil diese nicht in genügender Menge erzeugt werden. Eine hohe Arbeitsproduktivität durch gute Technik verbessert das nur dort, wo diese Technik auch angewendet wird. Ich hoffe, daß das verständlich ist. Wenn man wirklich erreichen will, daß die genausogut leben wie wir hier, dann muß man die Ärmel hochkrempeln und denen die gleiche Wirtschaft aufbauen wie wir hier haben. Mit gleichen technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften. Oder man hat bald dieselbe Lebensqualität wie die Leute dort, wenn man einfach ausgleichen will. Auch wenn die Leute nicht direkt schuld sind, daß ihre Wirtschaft weniger leistungsfähig sind, so frage ich mich wer ihnen das schuldet, sie aber genauso leistungsfähig zu machen, ohne sich aber einzumischen und denen dreinzureden?
Es ist gut, Menschen zu helfen, aber es ist nicht gut, zu betrügen mit der Armut irgendwelcher Menschen, um andere mächtige zu schlagen und selbst mehr Macht zu gewinnen.
Ich kaufe gerne bei ALDI ein und bin stolz auf deren Leistung billig sehr gute Qualität und Vielfalt zu bieten.
Für solche und ähnliche Standpunkte wurde ich im Ostblock zum Opfer und bin für ein Leben an Körper und Geist geschädigt worden. Das geht auch heute noch weiter und niemand hat mich wirklich entschädigt. Das ist so, daß Erniedrigung, Mißerfolg und Schmerzen mir täglich aufgezwungen werden ohne daß man das Riesenverbrechen, daß wie ein Puzzle aus vielen kleinen besteht, erkennen könnte. Zwar geht es jetzt besser und es gibt auch Hilfe, aber Sozialisten und Kommunisten aus dem Ostblock und ihre Verbündeten hier schulden mir eine Unendlichkeit an Entschädigung. dabei will ich Familie und gesunde Kinder, doch bedroht man mich schon lange nebst vielen anderen Dingen damit, daß Leute, die sich für Wirtschaft einsetzen keine Familie verdient hätten. Ich will keinen persönlichen Kampf gegen die, welche schon so schuldig vor mir sind und verzichte auf politische Meinungen, aber ich will leben und eine Frau lieben dürfen. Mehr zu meinem Leid und er Schuld mehrerer Gemeinschaften vor mir, auf justice.henatel.com und mehr über mich auf norbert.innohum.com.
Ich will als extremes Opfer von kommunistischem Fanatismus, wobei ich auch gegen Faschismus war (um nicht damit gleichgesetzt zu werden erwähnt), nicht heute, nach dem offiziellen Ende des Kommunismus in Osteuropa, als Mensch gelten, der sich für solche Sachen wie gerechten (im Gegensatz zu ungerechten) Handel einsetzt. Ich will aber nicht sterben, weiter absichtlich krank gehalten werden, kein Recht auf Familie und Glück haben, weil ich dem kommunistischen Fanatismus nicht folgen wollte, weil er mir zu ungerecht und dumm war, trotzdem auch andere Fehler gemacht und Verbrechen begangen haben. Ich aber nicht (abgesehen von niemand ist perfekt)! Ich will Entschädigung und Hoffnung für ein Leben. Ich will Freunde und Gemeinschaft, auch für andere was tun (können!) und keine Verfolgung und Qualen mehr! Bisher konnte ich das nicht erreichen.
Norbert
Kommentar von Norbert Kailan — 5. April 2010 @ 12:03
Tut mir leid, mir sind zwei Fehler unterlaufen: Ich rede am Ende des Abschnittes zwei meines vorhergehenden Kommentars nicht über die leistungsfähigkeit der Menschen sondern über die der Wirtschaft! Da habe ich versehentlich grammatikalisch gefehlt, ohne den Fehler zu sehen.
Genaus meine ich auch am Ende von Abschnitt 5 nicht er Schuld, also ich, sondern der Schuld, also die Schuld politischer Fanatiker die organisiert vorgehen, gegen mich persönlich.
Norbert
Kommentar von Norbert Kailan — 5. April 2010 @ 12:10
Noch ein letzter Nachtrag, wieder von mir:
Ich wollte ELIA gar nicht beschuldigen mit meinen Bemerkungen. Bestimmt geht es nicht um Macht dabei, und der Versuch zu helfen ist ja schon lobenswert. Ich hatte nur das Bedürfnis Dinge zu nennen, die allgemein nicht genannt werden. Das auch deshalb, weil ich ein Mensch bin, der darüber nachdenkt, wie man wirklich helfen könnte. Aber kleine Dinge sind besser als nichts und ich tue selbst recht wenig. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, daß ich leider Opfer bin und eigentlich Entschädigung erwarte. Ohne ist Gott allein meine Stütze und das reicht mir leider nicht für Würde und Selbstbewußtsein. Doch hätte ich die meiner Meinung nach schon verdient.
Kommentar von Norbert Kailan — 5. April 2010 @ 19:50